Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 06. Oktober 2014
  • Finanzkrise

    Libyscher Staatsfonds verklagt Goldman Sachs

    Der libysche Staatsfonds hat die US-Bank Goldman Sachs auf die Zahlung von einer Milliarde Dollar (796 Millionen Euro) verklagt. Wie aus AFP vorliegenden Gerichtsdokumenten hervorgeht, wirft die Libyan Investment Authority (LIA) der Großbank vor, die internationale Unerfahrenheit des Fonds und das Vertrauensverhältnis "ausgenutzt" zu haben. Bei Derivategeschäften habe die Bank 350 Millionen Dollar eingenommen. Goldman Sachs wies die Vorwürfe den Dokumenten zufolge zurück. Die Vertreter des Fonds, unter ihnen "hochqualifizierte" Fachleute, seien sich der Risiken bewusst gewesen. Die Verluste der LIA seien auf die internationale Finanzkrise zurückzuführen. Die Vorwürfe beziehen sich auf Geschäfte aus dem Jahr 2008 während der Herrschaft von Machthaber Muammar al-Gaddafi, bevor sich das nordafrikanische Land westlichen Investitionen öffnete und al-Gaddafi 2011 gestürzt und später getötet wurde. Der Staatsfonds investierte damals eine Milliarde Dollar in die umstrittenen Derivategeschäfte, die zum Zeitpunkt der Fälligkeit im Jahr 2011 wertlos waren. (AFP)

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  • Mittwoch, 20. September 2017
  • Unternehmen
    Delivery Hero übernimmt Foodfly komplett

    Der Essensvermittler Delivery Hero übernimmt den Betreiber der koreanischen Online-Plattform Foodfly komplett. Bisher hielt das Berliner SDax-Unternehmen 21 Prozent an der Muttergesellschaft Fly & Company Inc. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Foodfly betreibt einen Marktplatz mit Lieferservice und für 1700 Restaurants in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Delivery Hero ist weltweit in 40 Ländern tätig und in Südkorea bereits mit den Marken Yogiyo und Baedaltong vertreten. (DJ)

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  • Immobilien
    Zahl Baugenehmigungen für Wohnungen sinkt

    Die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Deutschland sinkt trotz des Immobilienbooms. Von Januar bis Juli fiel sie um 6,6 Prozent oder 14.200 auf 199.400, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen macht Sonderfaktoren für den Rückgang verantwortlich: Viele Firmen hätten ihre Anträge bis Ende 2015 gestellt, um noch die alten Regelungen der Energieeinsparverordnung zu nutzen und so Baukosten zu sparen. Das habe für Vorzieheffekte gesorgt. (rts)

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  • Unternehmen
    Ford fährt Produktion in USA und Mexiko zurück

    Der US-Autohersteller Ford fährt seine Produktion in Nordamerika vorübergehend zurück. Betroffen sind nach Angaben von Ford drei Werke in den USA und zwei in Mexiko. Mit der Maßnahme will das Unternehmen die hohen Lagerbestände bei den Händlern absenken. Der Autohersteller leidet unter der mauen Nachfrage nach Kleinwagen wie dem Fiesta oder dem Fusion. US-Kunden greifen stattdessen bevorzugt bei größeren Crossover-Modellen und SUV zu. (DJ)

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  • Unternehmen
    Zara-Mutter Inditex spürt starken Euro

    Der weltgrößte Textileinzelhändler Inditex hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2017 erneut kräftig gesteigert. Allerdings bekommt auch der erfolgsverwöhnte Branchenprimus mit Marken wie Zara und Massimo Dutti mittlerweile den starken Euro zu spüren: Die Gewinnmarge ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, wie das spanische Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um neun Prozent auf 1,37 Milliarden Euro und lag damit leicht unter den Erwartungen. (rts)

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