Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 07. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Linde baut weitere Anlage Eisenhüttenstadt

    Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde baut eine neue Luftzerlegungsanlage in Eisenhüttenstadt. Diese wird das dortige Stahlwerk von ArcelorMittal mit Sauerstoff und Stickstoff versorgen, wie der Dax-Konzern mitteilte. Darüber hinaus werden Flüssigprodukte für den regionalen Gasemarkt erzeugt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 85 Millionen Euro.

    Am Standort Eisenhüttenstadt hat Linde derzeit bereits zwei Sauerstoff-Produktionsanlagen in Betrieb, von denen die ältere nun durch eine leistungsfähigere ersetzt wird. Die Linde Engineering Division ist für den Bau der schlüsselfertigen Anlage zuständig. Die Linde-Gasegesellschaft LiGaPro wird die neue Anlage nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2017 betreiben. (DJ)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Konjunktur
    Nobelpreisträger warnt vor Geldschwemme

    Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der "Welt am Sonntag". Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck. Es sei "erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", meinte der 2004 mit dem Nobelpreis prämierte Wissenschaftler. Etliche Ökonomen vertreten diese These von der "Neutralität" des Geldes. Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe - und damit indirekt auch Investitionen und Konsum - ankurbeln. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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