Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 24. Juni 2014
  • Flugverkehr

    Lotsen-Streik in Frankreich

    Ein Streik der Fluglotsen hat im französischen Flugreiseverkehr für erhebliche Behinderungen gesorgt. An den großen Pariser Flughäfen, wo bereits vorsorglich 20 Prozent der Flüge gestrichen worden waren, blieben die Auswirkungen zwar "begrenzt", wie es bei den Airport-Betreibern hieß. Vor allem in Orly gebe es "einige Verspätungen und Annullierungen". In Lyon fielen aber 70 von 351 Flügen aus und Verspätungen wurden nicht ausgeschlossen. Der Streik sollte vor allem im Süden Frankreichs stärker zu spüren sein. Zu dem Streik, der bis Sonntag andauern soll, hatte die kleinere Fluglotsen-Gewerkschaft Unsa-ICNA aufgerufen. Die zivile Luftaufsicht DGAC hatte die Fluglinien daraufhin aufgerufen, vorsorglich 20 Prozent ihrer Flüge in Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux und in Paris für Flüge Richtung Süden, auch ins Ausland, zu streichen. (AFP)

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  • Dienstag, 24. Mai 2016
  • Wettbewerb
    Peking: Wollen Stahlexporte bremsen

    Der chinesische Stahlverband wehrt sich gegen Vorwürfe, die Regierung in Peking kurbele den Stahlexport an. Die chinesischen Stahlausfuhren seien wegen der höheren internationalen Nachfrage, der Erholung der Weltwirtschaft und der besseren Wettbewerbsfähigkeit gestiegen, erklärte der Branchenverband. Die Regierung halte die Unternehmen nicht an, einen Großteil ihrer Produktion im Ausland zu verkaufen. Vielmehr wolle sie sogar die Exporte bremsen und habe dazu etwa Ausfuhrzölle für einige Produkte erhöht oder Vergünstigungen gekürzt. China ist der weltweit größte Stahlhersteller. Die Branche ist von Überkapazitäten geprägt, zumal die Binnennachfrage wegen des schwachen Wirtschaftswachstums eingebrochen ist. Die Europäische Union und die USA werfen China vor, Stahl zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu werfen. (rts)

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  • Bieterkampf
    Henkel buhlt um Shampoo-Marke

    Der Konsumgüterkonzern Henkel mischt Insidern zufolge im Bieterwettstreit um den Shampoo-Hersteller Vogue International mit. Die Düsseldorfer hätten in einer ersten Runde ein Gebot für die Firma mit Sitz in Florida abgegeben, ebenso wie Unilever, L'Oreal und weitere Unternehmen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Vogue könnte demnach mit 2,5 bis drei Milliarden Dollar bewertet werden. Vergangenes Jahr zog Henkel im Rennen um den Shampoo-Hersteller Wella den Kürzeren. Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble gab dem Parfümhersteller Coty den Vorzug. (rts)

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