Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Mai 2015
  • Unternehmen

    Ludwig Beck übernimmt Wormland

    Die Münchner Textil-Kaufhauskette Ludwig Beck übernimmt den Rivalen Wormland aus Hannover. Von der Übernahme der 15 Filialen unter den Namen "Wormland" und "Theo" verspricht sich das bayerische Traditionsunternehmen einen Umsatzsprung, wie Beck mitteilte. Ludwig Beck hatte im vergangenen Jahr 103 Millionen Umsatz erwirtschaftet, bei Wormland waren es 80 Millionen. Während Ludwig Beck neben Kosmetik und Tonträgern vor allem Damenmode verkauft, gilt Wormland als Herrenmode-Spezialist. Die 1935 gegründete Firma mit heute 465 Mitarbeitern gehörte bisher einer nach dem Unternehmensgründer Theo Wormland benannten Stiftung. 2012 und 2013 hatte Wormland rote Zahlen geschrieben. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte Ludwig Beck. Die Aktie des Münchener Unternehmens sprang unter dem Eindruck der Übernahme um sechs Prozent nach oben. (rts)

    +
  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

    +
  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen