Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Mai 2015
  • Unternehmen

    Ludwig Beck übernimmt Wormland

    Die Münchner Textil-Kaufhauskette Ludwig Beck übernimmt den Rivalen Wormland aus Hannover. Von der Übernahme der 15 Filialen unter den Namen "Wormland" und "Theo" verspricht sich das bayerische Traditionsunternehmen einen Umsatzsprung, wie Beck mitteilte. Ludwig Beck hatte im vergangenen Jahr 103 Millionen Umsatz erwirtschaftet, bei Wormland waren es 80 Millionen. Während Ludwig Beck neben Kosmetik und Tonträgern vor allem Damenmode verkauft, gilt Wormland als Herrenmode-Spezialist. Die 1935 gegründete Firma mit heute 465 Mitarbeitern gehörte bisher einer nach dem Unternehmensgründer Theo Wormland benannten Stiftung. 2012 und 2013 hatte Wormland rote Zahlen geschrieben. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte Ludwig Beck. Die Aktie des Münchener Unternehmens sprang unter dem Eindruck der Übernahme um sechs Prozent nach oben. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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