Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. September 2014
  • Unternehmen

    Lufthansa Cargo startet Fracht-Partnerschaft

    Lufthansa Cargo geht angesichts des harten Wettbewerbs in der Luftfrachtbranche eine Partnerschaft mit der japanischen Airline ANA ein. Das Verkehrsministerium in Japan habe ein Fracht-Joint-Venture der beiden Fluglinien zwischen Europa und Japan genehmigt, teilte die Lufthansa-Tochter mit. Ab sofort könnten ANA und Lufthansa Cargo Netzplanung, Preisgestaltung oder Verkauf zwischen Japan und Europa zusammen planen. Die ersten Sendungen aus Japan sollten ab Winter auf den Weg gebracht werden.

    Ziel des Schulterschlusses ist es, die Kosten zu drücken. Lufthansa Cargo sucht Anschluss, um sich für den Wettbewerb mit schnell wachsende Fluglinien wie Emirates oder Turkish Airlines zu rüsten. Die Konkurrenten stocken ihre Frachtkapazitäten massiv auf. Der Effekt machte sich voriges Jahr in der Bilanz der Deutschen bemerkbar: Der operative Gewinn von Lufthansa Cargo brach um ein Viertel auf 77 Millionen Euro ein. Im Passagierverkehr arbeiten die Lufthansa und ANA im weltgrößten Flugbündnis Star Alliance sowie im Rahmen eines Joint Ventures auf Strecken zwischen Japan und Europa zusammen. (rts)

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  • Montag, 16. Januar 2017
  • Konjunktur
    IWF korrigiert Wachstumsprognose für China

    Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für China nach oben korrigiert, warnt aber gleichzeitig vor neuen Risiken in der zweitgrößten Volkswirtschaft. Wie der IWF mitteilte, rechnet er für 2017 nun mit einem Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent in China. Die Prognose fällt damit 0,3 Prozentpunkte höher als im Oktober aus, weil sich die Wirtschaft in den vergangenen Monaten stabilisiert habe. Allerdings warnte der IWF, dass ein von steigenden Staatsausgaben und mehr Krediten getragenes Wachstum nicht nachhaltig sei. China mache bei der Bekämpfung von hohen Unternehmensschulden nur langsam Fortschritte.
    Chinas Premierminister Li Keqiang hatte am Freitag in einer Rede gewarnt, dass Chinas Wirtschaft wegen der veränderten Situation in der globalen Politik unter Druck geraten könnte. Strafzölle, die von Donald Trump in Erwägung gezogen werden, könnten sich laut eines Sprechers der Pekinger Zollverwaltung negativ auf Exporte und Wachstum auswirken. (dpa)

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  • Konjunktur
    Deutsche Brauereien verkaufen mehr Bier

    Die deutschen Brauereien haben 2016 etwas mehr Bier verkauft als im Vorjahr. Es waren mehr als 96 Millionen Hektoliter nach 95,7 Millionen Hektoliter 2015, wie der Deutsche Brauer-Bund in seiner vorläufigen Bilanz auf Basis von Hochrechnungen imitteilte. Bis November betrug das Plus 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach jahrelangem Absatzrückgang sei der deutsche Biermarkt damit das dritte Jahr in Folge stabil. Die positive Entwicklung ist dem Export zu verdanken, der von Januar bis November um 4,2 Prozent auf 15,7 Millionen Hektoliter stieg. Dagegen nahezu unverändert blieb der Bierabsatz im Inland bei 72,4 Millionen Hektoliter in den ersten elf Monaten. Belebende Faktoren waren nach Worten von Verbandspräsident Hans-Georg Eils die Fußball-Europameisterschaft, das 500. Jubiläum des Reinheitsgebots und der warme Sommer. (dpa)

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  • Studie
    Lebensstandard vielerorts gesunken - Deutschland steht gut da

    Die letzte Finanzkrise und die Globalisierung haben den Lebensstandard vieler Menschen in den Industrienationen laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums sinken lassen. Deutschland indes gehört laut dem in Davos vorgestellten "Inclusive Growth and Development Report" zu denjenigen Nationen, in denen sich die Lebenssituation insgesamt verbessert hat. Zwischen 2008 und 2013 - wofür die jüngsten Daten vorlägen - sei das Pro-Kopf-Einkommen in 26 entwickelten Ländern im Mittel jährlich um 2,4 Prozent oder 284 US-Dollar zurückgegangen, stellten die Autoren der Studie fest. Das entsprechende Einkommen in Schwellenländern habe im gleichen Zeitraum zugenommen und zwar um 10,7 Prozent oder 165 Dollar. Deutschland hat sich um mehrere Plätze auf Rang 13 vorgeschoben. Die USA liegen an 23. Stelle des Rankings. (dpa)

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