Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. September 2014
  • Unternehmen

    Lufthansa Cargo startet Fracht-Partnerschaft

    Lufthansa Cargo geht angesichts des harten Wettbewerbs in der Luftfrachtbranche eine Partnerschaft mit der japanischen Airline ANA ein. Das Verkehrsministerium in Japan habe ein Fracht-Joint-Venture der beiden Fluglinien zwischen Europa und Japan genehmigt, teilte die Lufthansa-Tochter mit. Ab sofort könnten ANA und Lufthansa Cargo Netzplanung, Preisgestaltung oder Verkauf zwischen Japan und Europa zusammen planen. Die ersten Sendungen aus Japan sollten ab Winter auf den Weg gebracht werden.

    Ziel des Schulterschlusses ist es, die Kosten zu drücken. Lufthansa Cargo sucht Anschluss, um sich für den Wettbewerb mit schnell wachsende Fluglinien wie Emirates oder Turkish Airlines zu rüsten. Die Konkurrenten stocken ihre Frachtkapazitäten massiv auf. Der Effekt machte sich voriges Jahr in der Bilanz der Deutschen bemerkbar: Der operative Gewinn von Lufthansa Cargo brach um ein Viertel auf 77 Millionen Euro ein. Im Passagierverkehr arbeiten die Lufthansa und ANA im weltgrößten Flugbündnis Star Alliance sowie im Rahmen eines Joint Ventures auf Strecken zwischen Japan und Europa zusammen. (rts)

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  • Donnerstag, 30. März 2017
  • Konjunktur
    US-Wirtschaft wächst langsamer als erwartet

    Die US-Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2016 hin etwas besser entwickelt als bisher bekannt. Nach Angaben des Handelsministeriums erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal um annualisiert 2,1 Prozent zum Vorquartal. Bisher war eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 1,9 Prozent angegeben worden. Im Vergleich zum dritten Quartal, als die Wirtschaft mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent wuchs, schwächte sich das Wirtschaftswachstum zwar ab. Allerdings lag es im gesamten zweiten Halbjahr deutlich über dem der ersten Jahreshälfte. Den mit Abstand stärksten Wachstumsbeitrag leistete zum Jahresende der private Konsum mit annualisiert 3,5 Prozent. Demgegenüber erhöhten sich die gesamten Investitionen schwächer als bislang bekannt. Der Außenhandel belastete das Wachstum, weil die Ausfuhren zurückgingen und die Einfuhren deutlich stiegen. Die US-Regierung will das chronisch hohe Handelsdefizit nicht mehr länger hinnehmen und droht unter anderem mit Einfuhrzöllen. (dpa)

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  • Elektronik
    Toshiba verkauft Tafelsilber

    Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende japanische Technologiekonzern Toshiba spaltet sein Geschäft mit Speicherchips ab. Die Anteilseigner stimmten diesem Schritt bei einer außerordentlichen Hauptversammlung zu. Toshiba braucht wegen massiver Probleme im US-Atomkraftwerksgeschäft dringend Geld. Erst am Vortag hatte Toshiba bekanntgegeben, dass die US-Atomsparte Westinghouse Electric in die Insolvenz geschickt wurde.

    Toshiba wird möglicherweise eine Mehrheit oder sogar alle Anteile an dem Geschäft mit Speicherchips verkaufen. Laut Medienberichten sind unter anderem das taiwanesische Unternehmen Hon Hai Precision Industry und der US-Konzern Western Digital sowie der südkoreanische Rivale SK Hynix interessiert. Im Mai will sich Toshiba entscheiden. (dpa)

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