Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 01. Januar 2016
  • Wachstum

    Lufthansa baut massiv Personal aus

    Die Lufthansa-Gruppe will 2016 mehr als 4000 neue Mitarbeiter einstellen. Vor allem die auf Wachstumskurs fliegende Billigtochter Eurowings sowie die Airline CityLine, die erst seit Kurzem auch Langstrecken anbietet, sollen auch unterm Strich mehr Personal bekommen, wie der Konzern am mitteilte. Bei der Lufthansa-Mutter dagegen werde es eher weniger echten personellen Zuwachs geben, sagte der Sprecher Michael Lamberty. Schwerpunkt der Neueinstellungen seien 2800 Flugbegleiter. Die meisten sollten bei Lufthansa und Swiss arbeiten. Aber auch für Eurowings, Austrian Airlines und Lufthansa CityLine würden Flugbegleiter gesucht. Zudem will der Konzern nach eigenen Angaben im neuen Jahr 240 Piloten einstellen. Hinzu kämen etwa viele Auszubildende in mehr als 30 Berufen sowie 150 neue Service-Mitarbeiter am Flughafen München. (dpa)

    +
  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Übernahmen
    Sartorius kann sich weitere Zukäufe vorstellen

    Der Laborausrüster Sartorius hat seine Einkaufstour noch nicht beendet und hält auch einen größeren Zukauf für möglich. Zwar habe das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten fünf Firmen übernommen, weshalb der Fokus zunächst auf Integration liege, sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg im Interview mit "Euro am Sonntag". "Bei einer attraktiven Möglichkeit können wir aber auch in diesem Jahr noch aktiv werden." Dabei sei auch eine größere Akquisition vorstellbar: "In Summe haben wir Finanzierungspotenziale von über einer Milliarde Euro." Zuletzt hatte Sartorius den schwedischen Datenanalysespezialisten Umetrics vom US-Konzern MKS Instruments für 72,5 Millionen Euro übernommen. Die Gefahr, dass Sartorius selbst zum Übernahmeziel wird, sieht Kreuzburg nicht. "Sartorius steht nicht zum Verkauf." 50,1 Prozent der Anteile würden von einem Testamentsvollstrecker verwaltet. Der Erblasser habe bestimmt, dass das Mehrheitspaket zusammengehalten werde. Eine Übernahme stehe daher nicht zur Debatte. (rts)

    +
  • Brand in London
    Hannover Rück erwartet keine größeren Kosten

    Die Hannover Rück sieht sich auf gutem Weg, in diesem Jahr den angepeilten Milliardengewinn zu erreichen. Zwar seien in der ersten Jahreshälfte die Kosten für Naturkatastrophen höher als im Vorjahreszeitraum, sagte Finanzvorstand Roland Vogel der "Euro am Sonntag". Allerdings seien sie unter dem Budget geblieben. Im zweiten Quartal habe es bislang keine herausragenden Großschäden gegeben. Mit größeren Belastungen durch den verheerenden Brand des Grenfell Tower in London sei nach derzeitigem Stand nicht zu rechnen. Bei dem Feuer waren mindestens 79 Menschen umgekommen. Wegen Brandgefahr räumten die Londoner Behörden in der Nacht zum Samstag fünf Hochhäuser. Vogel deutete wegen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank Prämienerhöhungen an. "Bei niedrigen Zinsen steigen unsere Preise", sagte er. Die Hannover Rück stelle sich darauf ein, dass die Niedrigzinsphase in der Euro-Zone noch fünf bis zehn Jahre dauern könne. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen