Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 01. Januar 2016
  • Wachstum

    Lufthansa baut massiv Personal aus

    Die Lufthansa-Gruppe will 2016 mehr als 4000 neue Mitarbeiter einstellen. Vor allem die auf Wachstumskurs fliegende Billigtochter Eurowings sowie die Airline CityLine, die erst seit Kurzem auch Langstrecken anbietet, sollen auch unterm Strich mehr Personal bekommen, wie der Konzern am mitteilte. Bei der Lufthansa-Mutter dagegen werde es eher weniger echten personellen Zuwachs geben, sagte der Sprecher Michael Lamberty. Schwerpunkt der Neueinstellungen seien 2800 Flugbegleiter. Die meisten sollten bei Lufthansa und Swiss arbeiten. Aber auch für Eurowings, Austrian Airlines und Lufthansa CityLine würden Flugbegleiter gesucht. Zudem will der Konzern nach eigenen Angaben im neuen Jahr 240 Piloten einstellen. Hinzu kämen etwa viele Auszubildende in mehr als 30 Berufen sowie 150 neue Service-Mitarbeiter am Flughafen München. (dpa)

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  • Donnerstag, 17. August 2017
  • Konjunktur
    US-Industrie etwas unter den Erwartungen

    Die Industrieproduktion in den USA ist im Juli etwas niedriger als erwartet gewesen. Nach Angaben der US-Notenbank Federal Reserve stieg sie gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent prognostiziert. Der vorläufig für Juni gemeldete Anstieg von 0,4 Prozent wurde bestätigt. Die Kapazitätsauslastung lag wie erwartet bei 76,7 Prozent, wo sie nach revidierten Berechnungen auch schon im Vormonat gelegen hatte. Vorläufig war ein Wert von 76,6 Prozent gemeldet worden. Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, sank die Produktion um 0,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen war. (DJ)

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  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt hinter EZB-Ziel

    Die Inflation in der Eurozone verharrt trotz Geldschwemme der EZB auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Im Juli nahmen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Damit fiel der Preisanstieg - wie von Ökonomen erwartet - genau so schwach aus wie im Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit langem.

    Energie verteuerte sich im Juli um 2,2 Prozent. Dagegen zogen unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse nur um 0,6 Prozent an. Die sogenannte Kernrate, in der diese schwankungsreichen Preise ausgeklammert sind, betrug 1,3 Prozent und damit ein Tick mehr als im Juni. (rts)

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  • Unternehmen
    Ericsson könnte jede vierte Stelle streichen

    Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung "Svenska Dagbladet" unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

    Ericsson hatte im Juli angekündigt, seine Sparmaßnahmen zu verstärken, um die angekündigte Verdoppelung der Gewinnmarge zu erreichen. Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Welche Länder oder Einheiten betroffen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte Ericsson auf der Internetseite mit. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. (rts)

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