Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 01. Januar 2016
  • Wachstum

    Lufthansa baut massiv Personal aus

    Die Lufthansa-Gruppe will 2016 mehr als 4000 neue Mitarbeiter einstellen. Vor allem die auf Wachstumskurs fliegende Billigtochter Eurowings sowie die Airline CityLine, die erst seit Kurzem auch Langstrecken anbietet, sollen auch unterm Strich mehr Personal bekommen, wie der Konzern am mitteilte. Bei der Lufthansa-Mutter dagegen werde es eher weniger echten personellen Zuwachs geben, sagte der Sprecher Michael Lamberty. Schwerpunkt der Neueinstellungen seien 2800 Flugbegleiter. Die meisten sollten bei Lufthansa und Swiss arbeiten. Aber auch für Eurowings, Austrian Airlines und Lufthansa CityLine würden Flugbegleiter gesucht. Zudem will der Konzern nach eigenen Angaben im neuen Jahr 240 Piloten einstellen. Hinzu kämen etwa viele Auszubildende in mehr als 30 Berufen sowie 150 neue Service-Mitarbeiter am Flughafen München. (dpa)

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  • Freitag, 24. Februar 2017
  • Unternehmen
    Aufseher sprechen Audi-Chef Stadler das Vertrauen aus

    Der Aufsichtsrat stärkt Audi-Chef Rupert Stadler angesichts neuer Vorwürfe zu einer Verstrickung in den Abgasskandal bei Volkswagen den Rücken. Die in den vergangenen Tagen von einem gekündigten Mitarbeiter erhobenen Vorwürfe seien "nicht zutreffend", teilte die Volkswagen-Tochter mit. Der Aufsichtsrat habe die Anschuldigungen durch eine Anwaltskanzlei prüfen lassen. Hintergrund ist ein Prozess vor dem Arbeitsgericht Heilbronn. In dem Verfahren geht es um die Frage, ob Audi verpflichtet ist, einen im Zuge der VW-Abgasaffäre freigestellten Manager weiter zu beschäftigen. Berichten zufolge wirft dieser Stadler vor, in die Abgasaffäre verwickelt zu sein. "Die dem Arbeitsgericht in Heilbronn vorgelegten Dokumente sind seit längerer Zeit bekannt und belegen die Vorwürfe nicht", erklärte VW-Chef Matthias Müller, der dem Audi-Aufsichtsrat vorsitzt. "Der Aufsichtsrat spricht Rupert Stadler sein Vertrauen aus." (AFP)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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