Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Januar 2016
  • Unternehmen

    Lufthansa mit neuem Passagierrekord

    Mit einem leichten Zuwachs von 1,6 Prozent hat der Lufthansa-Konzern im vergangenen Jahr einen Passagierrekord erreicht. 2015 transportierten die Gesellschaften von Europas größter Luftverkehrsgruppe wie Lufthansa, Germanwings, Swiss oder Austrian Airlines zusammen 107,7 Millionen Passagiere, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Vor allem das Angebot der Lufthansa-Passage inklusive der neuen Billigplattform Eurowings wurde stark ausgebaut, während die ehemalige österreichische Staatsairline Austrian weniger Plätze anbot. Die Auslastung der Maschinen stieg konzernweit auf den Rekordwert von 80,4 Prozent. Hier lag die Tochter Swiss mit 82,8 Prozent vorn. Um 3,1 Prozent rückläufig war hingegen die beförderte Frachtmenge. Dabei sank konzernweit die Auslastung der Frachträume um 3,6 Punkte auf rund zwei Drittel (66,3 Prozent).(dpa)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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