Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. September 2014
  • Unternehmen

    Lufthansa sammelt 500 Millionen Euro ein

    Ungeachtet des Tarifkonflikts mit den Piloten hat sich die Lufthansa günstig frisches Geld beschafft. Der Konzern sammelte durch die Ausgabe einer fünfjährigen Anleihe 500 Millionen Euro ein, wie die Lufthansa mitteilte. Die Airline musste den Anlegern lediglich einen Zinssatz von 1,125 Prozent bieten - obwohl das Rating bei S&P mit "BBB-" gerade noch im Investmentbereich und bei Moody's mit "Ba1" sogar im Ramschbereich liegt. Die Emission sei dreifach überzeichnet gewesen und habe den niedrigsten Kupon, der jemals von einem "BBB-" bewerteten Unternehmen erzielt wurde, teilte die Lufthansa mit. Konsortialführer der Transaktion waren Bank of America Merrill Lynch, Commerzbank, Deutsche Bank und Societe Generale. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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