Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 02. Februar 2016
  • Jahreszahlen

    Luxusgüter-Konzern LVMH steigert trotz Krisen den Umsatz

    Der für seine Louis-Vuitton-Taschen bekannte Luxusgüter-Konzern LVMH hat eine Stagnation im China-Geschäft 2015 gut weggesteckt. Weil der Verkauf der diversen Edelmarken des französischen Weltmarktführers in Europa, Japan und den USA besser lief, steigerte er seinen Umsatz auf vergleichbarer Basis um sechs Prozent auf 35,7 Milliarden Euro. Der LVMH-Gewinn aus dem laufenden Geschäft erhöhte sich um 16 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. China ist für Luxusgüter ein wichtiger Absatzmarkt, doch die Talfahrt der chinesischen Börsen verunsicherte im vergangenen Jahr die Kunden. Der niedrige Ölpreis schmälerte zudem die Kaufkraft im Nahen Osten und in Russland. Zum Jahresende hielten die Anschläge in Paris viele Touristen von Shopping-Reisen nach Europa ab. LVMH vertreibt Mode- und Parfum-Labels wie Dior und Givenchy, Hennessy-Cognac sowie die Champagner-Marken Moet & Chandon und Veuve Clicquot. (rts)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Konjunktur
    Nobelpreisträger warnt vor Geldschwemme

    Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der "Welt am Sonntag". Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck. Es sei "erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", meinte der 2004 mit dem Nobelpreis prämierte Wissenschaftler. Etliche Ökonomen vertreten diese These von der "Neutralität" des Geldes. Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe - und damit indirekt auch Investitionen und Konsum - ankurbeln. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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