Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 02. Februar 2016
  • Jahreszahlen

    Luxusgüter-Konzern LVMH steigert trotz Krisen den Umsatz

    Der für seine Louis-Vuitton-Taschen bekannte Luxusgüter-Konzern LVMH hat eine Stagnation im China-Geschäft 2015 gut weggesteckt. Weil der Verkauf der diversen Edelmarken des französischen Weltmarktführers in Europa, Japan und den USA besser lief, steigerte er seinen Umsatz auf vergleichbarer Basis um sechs Prozent auf 35,7 Milliarden Euro. Der LVMH-Gewinn aus dem laufenden Geschäft erhöhte sich um 16 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. China ist für Luxusgüter ein wichtiger Absatzmarkt, doch die Talfahrt der chinesischen Börsen verunsicherte im vergangenen Jahr die Kunden. Der niedrige Ölpreis schmälerte zudem die Kaufkraft im Nahen Osten und in Russland. Zum Jahresende hielten die Anschläge in Paris viele Touristen von Shopping-Reisen nach Europa ab. LVMH vertreibt Mode- und Parfum-Labels wie Dior und Givenchy, Hennessy-Cognac sowie die Champagner-Marken Moet & Chandon und Veuve Clicquot. (rts)

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  • Donnerstag, 17. August 2017
  • Konjunktur
    US-Industrie etwas unter den Erwartungen

    Die Industrieproduktion in den USA ist im Juli etwas niedriger als erwartet gewesen. Nach Angaben der US-Notenbank Federal Reserve stieg sie gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent prognostiziert. Der vorläufig für Juni gemeldete Anstieg von 0,4 Prozent wurde bestätigt. Die Kapazitätsauslastung lag wie erwartet bei 76,7 Prozent, wo sie nach revidierten Berechnungen auch schon im Vormonat gelegen hatte. Vorläufig war ein Wert von 76,6 Prozent gemeldet worden. Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, sank die Produktion um 0,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen war. (DJ)

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  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt hinter EZB-Ziel

    Die Inflation in der Eurozone verharrt trotz Geldschwemme der EZB auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Im Juli nahmen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Damit fiel der Preisanstieg - wie von Ökonomen erwartet - genau so schwach aus wie im Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit langem.

    Energie verteuerte sich im Juli um 2,2 Prozent. Dagegen zogen unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse nur um 0,6 Prozent an. Die sogenannte Kernrate, in der diese schwankungsreichen Preise ausgeklammert sind, betrug 1,3 Prozent und damit ein Tick mehr als im Juni. (rts)

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  • Unternehmen
    Ericsson könnte jede vierte Stelle streichen

    Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung "Svenska Dagbladet" unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

    Ericsson hatte im Juli angekündigt, seine Sparmaßnahmen zu verstärken, um die angekündigte Verdoppelung der Gewinnmarge zu erreichen. Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Welche Länder oder Einheiten betroffen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte Ericsson auf der Internetseite mit. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. (rts)

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