Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 16. Februar 2016
  • Luftfahrt

    MTU Aero Engines spürt Rückenwind

    Der Triebwerksbauer MTU Aero Engines hat seine im Sommer angehobene Gewinnprognose für 2015 übertroffen. Der starke Dollar und eine gute Nachfrage aus der Luftfahrtindustrie sowohl nach neuen Triebwerken als auch bei der Instandhaltung sorgten dafür, dass der Überschuss im vergangenen Jahr auf vergleichbarer Basis um 21 Prozent auf 307 Millionen Euro zulegte, wie das Unternehmen mitteilte. In Aussicht gestellt hatte der Vorstand lediglich 295 Millionen Euro. Im laufenden Jahr erwartet MTU ein weiteres Wachstum von Umsatz und Ergebnis. (rts)

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  • Dienstag, 31. Mai 2016
  • Konjunktur
    Indiens Wirtschaft stärker als erwartet

    Die indische Wirtschaft hat im ersten Quartal 2016 an Schwung gewonnen und übertraf mit ihrem Wachstum weiter andere große Schwellenländer. Wie die Statistikbehörde berichtete, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 7,4 Prozent erwartet. Im Schlussquartal 2015 war die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens um 7,2 Prozent gewachsen. Als Wachstumsmotoren erwiesen sich der Dienstleistungssektor und die Landwirtschaft. Für das Fiskaljahr, das am 31. März endete, wurde ein BIP-Wachstum von 7,6 Prozent ausgewiesen, womit die Prognose der Regierung vom Februar erfüllt wurde. Im vergangenen Fiskaljahr hatte der Zuwachs 7,2 Prozent betragen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Eckes-Granini setzt verstärkt auf Limonade

    Der Getränkehersteller Eckes-Granini baut zunehmend auf Limonade statt auf den klassischen Fruchtsaft. In den Aufbau der Marke "Die Limo" seien in den vergangenen Jahren 30 Millionen Euro investiert worden, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Eckes-Granini Group ("hohes C", "granini"), Thomas Hinderer. "Das Frühstück geht zunehmend unter", sagte er, "unter der Woche steht der Orangensaft nicht mehr auf dem Tisch". Der Umsatz des Unternehmens mit Sitz im rheinland-pfälzischen Nieder-Olm sank im vergangenen Jahr um 4,0 Prozent auf 863 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sprang um 16,4 Prozent auf 88,7 Millionen Euro. Was davon unter dem Strich übrig blieb, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit. Der Verkauf von "Die Limo" solle in diesem Jahr in Deutschland 35 Millionen Liter erreichen, sagte Hinderer. (dpa)

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  • Beschäftigung
    Arbeitslosigkeit in Europa verharrt bei 10,2 Prozent

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im April wie schon im Vormonat bei 10,2 Prozent verharrt. Das ist der niedrigste Stand seit August 2011, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. In den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung waren zuletzt 16,42 Millionen Menschen ohne Arbeit. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten lag der Arbeitslosenanteil im April bei 8,7 Prozent, ein Rückgang um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat. Insgesamt waren in der EU 21,224 Millionen Männer und Frauen ohne Job. Die höchste Quote meldete Griechenland mit 24,2 Prozent (jüngste Zahlen vom Februar). (dpa)

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  • Teuerung
    Inflation in Euroraum bleibt negativ

    Die Inflation im Euroraum bleibt im negativen Bereich. Die Verbraucherpreise fielen im Mai im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, berichtete das europäische Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung in Luxemburg. Im April hatte die Inflationsrate minus 0,2 Prozent, im Monat zuvor 0,0 Prozent betragen. Vor allem der deutliche Ölpreisrückgang sorgt für fallende Preise. Inflationstreibend wirken hingegen Dienstleistungen (plus 1 Prozent) sowie Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak (plus 0,8 Prozent). Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von knapp zwei Prozent an. Negative Teuerungsraten nähren die Sorge vor einer sogenannten Deflation, das ist eine verhängnisvolle Spirale aus dauerhaft verfallenden Preisen und schrumpfender Wirtschaft. Zu Details einzelner Länder der Eurozone wird Eurostat Mitte Juni berichten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einzelhändler verzeichnen Umsatzrückgang

    Die deutschen Einzelhändler sind mit einem Umsatzrückgang ins zweite Quartal gestartet. Sie nahmen im April 0,5 Prozent weniger ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies war der zweite Rückgang in Folge. Preisbereinigt (real) fiel der Umsatz um 0,9 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier mit einem Plus von 0,9 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es ein Plus von 2,3 Prozent, allerdings hatte der April auch zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr. Gut lief es im Handel mit Möbeln, Haushaltsgeräten und Baubedarf, wo die Unternehmen sechs Prozent mehr in den Kassen hatten. Der Versandhandel schaffte sogar ein Plus von 8,4 Prozent. (rts)

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