Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. September 2014
  • Personalie

    Machnig wird Staatssekretär bei Gabriel

    Verstärkung für Sigmar Gabriel: Der frühere Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) wird neuer beamteter Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Diese Personalie segnete das Kabinett nach Angaben aus Regierungskreisen ab. Machnig, ein enger Vertrauter von SPD-Chef Gabriel, folgt auf den FDP-Politiker Stefan Kapferer, der zur Industrieländer-Organisation OECD nach Paris wechselt. Kapferer war der letzte Liberale, der nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag noch der aktuellen schwarz-roten Regierung angehörte. Machnig soll sich vor allem um die Mittelstands- und Rüstungsexportpolitik kümmern. Der 54-Jährige leitete nach seinem Rückzug als Minister in Erfurt die Europawahl-Kampagne der SPD. (dpa)

    +
  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

    +
  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen