Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. August 2014
  • Stellenabbau

    Malaysia Airlines will 5000 Mitarbeitern kündigen

    Die von zwei Flugzeugkatastrophen in diesem Jahr heimgesuchte Malaysia Airlines will einem Insider zufolge rund ein Viertel ihrer 20.000 Arbeitsplätze abbauen. Zu dem Umbauplan, den das Unternehmen in dieser Woche vorstellen wolle, gehörten auch die Streichung von Flugrouten, sagte der Insider, der nicht genannt werden wollte. Der Hauptaktionär, der malaysische Staatsfonds Khazanah Nasional, hat angekündigt, das Unternehmen von der Börse zu nehmen. Experten rechnen damit, dass viele von den Stellenstreichungen betroffene Mitarbeiter Jobs in anderen Staatsunternehmen angeboten bekommen. Am Donnerstag legt die Verluste schreibende Fluggesellschaft ihre Bilanz für das zweite Quartal vor. Es wird damit gerechnet, dass sich der Fehlbetrag vergrößerte. Nach dem bislang ungeklärten Verschwinden einer Passagiermaschine im März hat Malaysia Airlines mit einer Verschlechterung der Geschäfte zu kämpfen. Verschärft wurde die Entwicklung im Juli, als eine Maschine der Gesellschaft mit 298 Menschen an Bord über dem Kriegsgebiet in der Ostukraine abgestürzt ist. (rts)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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