Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 01. Februar 2016
  • Konjunktur

    Maschinenbau schließt 2015 versöhnlich ab

    Ein deutliches Auftragsplus im Dezember hat den deutschen Maschinenbauunternehmen die Jahresbilanz 2015 gerettet. Im letzten Monat des Jahres legten die Bestellungen um real elf Prozent zu, wie der Branchenverband VDMA mitteilte. Für das Gesamtjahr ergab sich demnach ein Plus von einem Prozent. Für 2016 rechne der Verband mit "Nullwachstum", erklärte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Für die guten Zahlen im Dezember sorgten den Angaben zufolge Aufträge aus Ländern außerhalb der Eurozone. Hier betrug die Zuwachsrate 17 Prozent. "Zusätzliche Unterstützung kam aus den Euro-Partnerländern", erklärte der VDMA. Dagegen ließ die Nachfrage aus dem Inland um fünf Prozent nach. Im gesamten Jahr 2015 legten laut VDMA sowohl die Inlands- als auch die Auslandsbestellungen jeweils um ein Prozent zu. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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