Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 23. Juni 2014
  • Export

    Maschinenbauer zweifeln an Russland

    Auftragseinbrüche und Finanzierungsprobleme bereiten den deutschen Maschinenbauern im Geschäft mit Russland zunehmend Sorgen. Nachdem die Ausfuhren in das Land im ersten Quartal bereits infolge der Konjunkturschwäche und des Rubelverfalls um 17 Prozent rückläufig waren, bekommt die Branche nun die Auswirkungen der Ukraine-Krise zu spüren. Eine Umfrage des Branchenverbandes VDMA von Mitte April bis Mitte Mai ergab, dass Anfragen und Aufträge aus Russland bei den befragten Unternehmen bereits um über 60 Prozent zurück gegangenen sind. "Da kommen sicher mehrere Faktoren zusammen", sagte Monika Hollacher von der VDMA-Außenwirtschaft. Für die deutschen Maschinenbauer ist Russland weltweit der viertwichtigste Absatzmarkt. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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