Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 31. Dezember 2015
  • Konjunktur

    Mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 26. Dezember mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Die Zahl der Anträge erreichte das höchste Niveau seit Mitte dieses Jahres. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 20.000 auf 287.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 270.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde die Zahl der Erstanträge mit 267.000 bestätigt. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 4.500 auf 277.000. Ökonomen gehen davon aus, dass unterhalb von 400.000 Erstanträgen in der Wirtschaft per Saldo mehr Stellen geschaffen werden als wegfallen. Der nun gemeldete Anstieg der Anträge dürfte eher saisonalen Faktoren zuzurechnen sein als einer tatsächlichen Verschlechterung der Lage auf dem US-Arbeitsmarkt. (DJ)

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  • Montag, 26. Juni 2017
  • Unternehmen
    BMW investiert mehr als halbe Milliarde Dollar in US-Werk

    Inmitten des schwelenden Streits mit US-Präsident Donald Trump um Auto-Arbeitsplätze in den USA hat BMW neue Investitionen in sein großes US-Werk angekündigt. "In den Jahren 2018 bis 2021 werden wir weitere 600 Millionen US-Dollar in die Fertigungsstrukturen für künftige Generationen der BMW-X-Modellreihe investieren", sagte Vorstandschef Harald Krüger. "Bis 2021 werden wir weitere 1000 Arbeitsplätze schaffen", kündigte Krüger an. Derzeit arbeiten in der Fabrik rund 9000 Beschäftigte. Der seit Januar amtierende neue US-Präsident hat sich bei seinen Ankündigungen, Industriejobs ins Land zurück zu holen, insbesondere auf die Autoindustrie eingeschossen. Neben den US-Autoriesen General Motors (GM), Ford und Fiat Chrysler hat er dabei auch die deutschen Autobauer BMW und Daimler ins Visier genommen. Trumps Ansicht nach bauen die Autohersteller zu viele Fahrzeuge billig im Nachbarland Mexiko, um sie dann in den USA zu verkaufen. Das koste Arbeitsplätze in der Branche in den USA, so Trump. BMW zieht derzeit ein Werk im mexikanischen San Luis Potosi hoch, in dem ab 2019 die 3er-Modellserie gebaut werden soll. Spartanburg ist der weltweit größte Produktionsstandort von BMW. (dpa)

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  • Unternehmen
    Bafin stimmt Metro-Aufspaltung zu

    Die Metro hat nach eigenen Angaben von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) grünes Licht für den Börsenzulassungsprospekt des neuen Lebensmittelhändlers bekommen. Die Behörde habe diesen gebilligt, teilte das Unternehmen mit. Bis Mitte Juli sollen die Aktien der neuen Metro an der Börse notiert werden. Die Aufteilung der bisherigen alten Metro Group in die neue Metro AG und die künftige Ceconomy AG um den Elektronikhändler Media-Saturn solle bis Mitte Juli in das Handelsregister eingetragen werden. Jeder Aktionär der bisherigen Metro erhalte am ersten Handelstag zusätzlich zur zukünftigen Ceconomy-Aktie eine Aktie der neuen Metro AG. (rts)

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  • IPO
    Jost-Werke nimmt neuen Anlauf an die Börse

    Der Lkw-Zulieferer Jost-Werke drängt noch vor der Sommerpause an die Frankfurter Börse. Der Hersteller von Lkw-Anhängerkupplungen und Stützwinden aus dem hessischen Neu-Isenburg machte nun seine Börsenpläne offiziell. Jost will mit dem Börsengang 130 Millionen Euro einnehmen, mit denen vor allem Schulden abgebaut werden sollen, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem trennt sich der Finanzinvestor Cinven, dem Jost seit 2008 gehört, von einem Teil seines Anteilspakets von 64 Prozent. Das Unternehmen werde bei der Emission mit rund 700 Millionen Euro einschließlich 260 Millionen Euro Schulden bewertet, sagten Insider. Von der Ankündigung bis zur Erstnotiz vergehen in der Regel rund vier Wochen. Bei Jost-Werke könnte es auch schneller gehen. Das Unternehmen bietet seine Papiere nur institutionellen Investoren in Form einer Privatplatzierung an und verzichtet auf ein öffentliches Angebot an Privatanleger. Jost muss daher vorab keinen Börsenprospekt veröffentlichen. (rts)

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  • IPO
    Vapiano-Aktie für 23 Euro

    Die Restaurantkette Vapiano gibt ihre Aktien beim geplanten Börsengang Finanzkreisen zufolge zu je 23 Euro aus. Das sei den Investoren mitgeteilt worden, sagten Insider. Das Bonner Unternehmen hatte die Papiere zu 21 bis 27 Euro angeboten. Das Volumen der Emission liegt damit bei bis zu 184 Millionen Euro, 85 Millionen davon gehen an Vapiano selbst. Die Zeichnungsfrist läuft am Montag aus, die Erstnotiz ist für Dienstag geplant. Begleitet wird der Börsengang von den Investmentbanken Barclays, Berenberg und Jefferies. (rts)

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