Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Konjunktur

    Mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 9. Januar spürbar mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 7.000 auf 284.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen leichten Rückgang auf 275.000 vorhergesagt. Der kräftige Sprung bei den Erstanträgen dürfte auf erhöhte Schwankungen während der Feiertage rund um Neujahr zurückgehen. Für die Vorwoche wurde die Zahl der Erstanträge mit 277.000 bestätigt. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 3.000 auf 278.750. In der Woche zum 2. Januar erhielten den weiteren Angaben zufolge 2,263 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 29.000. (DJ)

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  • Donnerstag, 29. Juni 2017
  • Unternehmen
    H&M überrascht mit kräftigem Gewinn-Plus

    Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu. Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts. Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. "Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut", sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

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