Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Konjunktur

    Mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 9. Januar spürbar mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 7.000 auf 284.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen leichten Rückgang auf 275.000 vorhergesagt. Der kräftige Sprung bei den Erstanträgen dürfte auf erhöhte Schwankungen während der Feiertage rund um Neujahr zurückgehen. Für die Vorwoche wurde die Zahl der Erstanträge mit 277.000 bestätigt. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 3.000 auf 278.750. In der Woche zum 2. Januar erhielten den weiteren Angaben zufolge 2,263 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 29.000. (DJ)

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  • Montag, 05. Dezember 2016
  • Luftfahrt
    Lufthansa investiert in Polen

    Die Technik-Sparte der Deutschen Lufthansa will zusammen mit GE Aviation für rund 250 Millionen Euro ein Triebwerkswartungszentrum im südwestpolnischen Legnica errichten. Die Anlage soll ab September 2018 in Betrieb gehen, wie Unternehmensvertreter bekanntgaben. Es sei ein Beweis dafür, dass Polen bereit für neue und technologisch fortgeschrittene Projekte sei, sagte Polens Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Finanzen, Mateusz Morawiecki. In der Anlage sollen nach Unternehmensangaben neueste Flugzeugtriebwerke getestet und gewartet werden. Dadurch entstünden rund 500 neue Arbeitsplätze. (dpa)

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  • Tarifkonflikt
    Vereinigung Cockpit lässt sich mit Entscheidung Zeit

    Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit lässt sich mit der Entscheidung über den nächsten Schritt im Tarifkonflikt mit der Lufthansa noch mehr Zeit. Der Konzern habe noch neue Angaben zum Angebot gemacht, deren Prüfung die gesamte Woche dauern dürfte, sagte ein Cockpit-Sprecher. Unter anderem habe die Lufthansa die Laufzeit der Offerte verändert. Vorige Woche hatte der Konzern ein neues Angebot mit einer Lohnsteigerung von 4,4 Prozent und einer Einmalzahlung vorgelegt und betont, dass daran keine zusätzlichen Sparvorgaben gebunden seien. Die Gewerkschaft fordert für die 5400 Lufthansa-Piloten 3,7 Prozent mehr Geld im Jahr - einschließlich Nachzahlungen für vier Jahre. Cockpit bestreikte die größte deutsche Fluglinie in den vorigen zwei Wochen insgesamt sechs Tage lang. (rts)

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  • Tarifverhandlungen
    Textilarbeiter wollen 4,5 Prozent mehr

    Vor Beginn der neuen Tarifrunde in der westdeutschen Textilindustrie fordert die IG Metall 4,5 Prozent mehr Lohn. Außerdem sollen die Arbeitgeber besseren Konditionen für die Altersteilzeit zustimmen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die erste Verhandlungsrunde ist für diesen Dienstag in Ingolstadt angesetzt. Dabei geht es um die Gehälter von rund 50.000 Arbeitnehmern in den tarifgebundenen Betrieben der Textilindustrie. Insgesamt sind in der Branche laut Gewerkschaft doppelt so viele Menschen beschäftigt - die IG Metall hofft, den Anteil der Tarifbetriebe wieder zu erhöhen. Der jetzige Vertrag läuft noch bis Ende Januar 2017. (dpa)

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  • Konjunktur
    Euro-Einkaufsmanager melden bessere Geschäfte

    Die Geschäfte der Privatwirtschaft im Euro-Raum laufen derzeit spürbar besser als zuletzt. "Die Euro-Zone ist im November mit der höchsten Rate seit Jahresbeginn gewachsen", teilte das IHS-Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 5000 Firmen mit. Die Neubestellungen legten verstärkt zu, die Auftragsbestände stapelten sich so zügig wie zuletzt im Mai 2011. "Ohne sich großartig um politische Risiken zu kümmern, haben die Unternehmen wohl einfach einen Gang hochgeschaltet", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Beschäftigung ist mit einer der höchsten Raten seit fünf Jahren gestiegen." Der Markit-Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, stieg um 0,6 auf 53,9 Punkte. Das Barometer signalisiert mit mehr als 50 Zählern weiter Wachstum. Die Daten deuten Williamson zufolge darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im laufenden vierten Quartal um bis zu 0,4 Prozent zulegt. (rts)

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