Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 12. März 2016
  • Luftfahrt

    Mehr Flugstunden: Lufthansa schließt Vereinbarung

    Bei der Lufthansa werden die rund 19 000 Flugbegleiter zwischen Ende März und Ende Oktober auf jeweils einen freien Tag im Quartal verzichten. Sie können ihn nachholen oder ausbezahlt bekommen. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung wurde zwischen der Geschäftsführung von Lufthansa, der Personalvertretung sowie der Kabinengewerkschaft Ufo abgeschlossen. Unternehmen und Gewerkschaft bestätigten einen entsprechenden "Spiegel"-Bericht.

    Ein Unternehmenssprecher sagte, Sinn der Regelung sei, "saisonbedingte" Spitzen auszugleichen. Nach der für die Muttergesellschaft geltenden Vereinbarung wird die Zahl der maximal möglichen Flugstunden befristet von 87 auf 89 Stunden pro Monat erhöht. Wer länger Dienst schiebt, bekommt pro Einsatzstunde einen Zuschlag von bis zu 60 Prozent. (dpa)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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