Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 10. November 2014
  • Unternehmen

    Mehr Kunden aber weniger Umsatz für Telefonica

    Telefonica Deutschland gewann im dritten Quartal mehr Kunden, die meisten von ihnen surfen mit Smartphones im Hochgeschwindigkeitsnetz LTE. Das bringt dem in Deutschland unter dem Namen o2 bekannten Unternehmen mehr Geld als das bloße Telefonieren. Der Umsatz ging so im dritten Quartal nur noch um 0,5 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro zurück. In den Vorquartalen lag der Rückgang angesichts des harten Preiskampfs noch bei 4,4 und 8,8 Prozent.

    Doch der Ausbau kostet auch eine Menge Geld, was sich im operativen Ergebnis niederschlägt. Zudem leidet die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns unter dem harten Wettbewerb, der auf die Margen drückt. Im Vorjahresvergleich sank der Betriebsgewinn um 17,8 Prozent auf 240 Millionen Euro und damit etwas stärker als von Analysten im Schnitt erwartet. Zum Teil sei dies auch der Fusion mit der KPN -Tochter E-Plus geschuldet, wie Telefonica erläuterte. (rts)

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  • Dienstag, 24. Januar 2017
  • Jahreszahlen
    Philips verdoppelt seinen Gewinn

    Der niederländische Konzern Philips hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr dank guter Umsätze mit Medizintechnik und des Börsengangs der Beleuchtungssparte mehr als verdoppelt. Er stieg um 126 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro, wie Philips mitteilte. Der Umsatz kletterte dabei lediglich um ein Prozent auf 24,52 Milliarden Euro. Philips-Chef Frans van Houten erklärte, 2016 sei der Umbau zu einem führenden Unternehmen der Medizintechnik erfolgreich gewesen. Philips, lange Zeit spezialisiert auf Fernseher und kleine Haushaltsgeräte und vielen Haushalten für seine Unterhaltungselektronik ein Begriff, hatte 2012 bereits seine Fernsehsparte verkauft, im April 2014 seine Unterhaltungssparte. Im Herbst 2014 spaltete der Konzern sich auf: in die Geschäftsfelder Beleuchtung sowie Gesundheit und Lifestyle. Einen Teil der Beleuchtungssparte brachte Philips im Mai 2016 an die Börse und verdiente 750 Millionen Euro damit. Auch die restlichen 71,23 Prozent will Philips "in den kommenden Jahren" verkaufen, wie van Houten ankündigte. (AFP)

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  • Billigflieger
    Easyjet verbucht mehr Passagiere

    Der britische Billigflieger Eaysjet hat im ersten Quartal dank steigender Passagierzahlen mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse kletterten um 7,2 Prozent auf 997 Millionen Pfund (1,2 Milliarden Euro). In den drei Monaten bis Ende Dezember beförderte Easyjet 17,4 Millionen Passagiere - ein Plus von 8,2 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr planen die Briten, ihre Kapazitäten um neun Prozent zu erhöhen. Aussagen zum Gewinnziel machte das Unternehmen nicht. (dpa)

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  • Jahreszahlen
    SAP liegt im Plan

    Die Umstellung auf Cloudsoftware zur Miete aus dem Internet hat dem Softwarehersteller SAP im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Plus verholfen. Der Umsatz stieg 2016 um sechs Prozent auf 22,1 Milliarden Euro. Nach Steuern verdiente SAP mit 3,6 Milliarden Euro 18 Prozent mehr als im Vorjahr, als noch ein teures Abfindungsprogramm zu Buche schlug. Damit liegt SAP im Rahmen seiner Planungen. Lediglich die Umsätze mit Mietsoftware fielen mit 2,99 Milliarden Euro minimal schwächer aus als gedacht. Für das laufende Jahr passt der Softwarekonzern seine Wachstumspläne leicht nach oben an. So liegt die Latte für den angepeilten Umsatz mit 23,2 bis 23,6 Milliarden Euro nun etwa 100 Millionen Euro höher. Beim operativen Gewinn bleibt SAP bei bis zu sieben Milliarden Euro, wenn auch das untere Ende der Gewinnspanne etwas höher angesetzt ist. Für die selbst gesetzten Ziele klammert SAP Sondereffekte und Währungsschwankungen aus. (dpa)

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  • Unternehmen
    Verizon lässt Yahoo noch warten

    Die Übernahme des Kerngeschäfts des US-Internetkonzerns Yahoo durch den Telekommunikationsriesen Verizon verzögert sich um mehrere Monate. Der ursprünglich in den ersten drei Monaten dieses Jahres angestrebte Abschluss des Geschäfts verschiebe sich ins zweite Quartal. Zunächst müssten noch "abschließende Bedingungen" geklärt werden, hieß es von Yahoo. Daran werde zügig gearbeitet, um die "Übernahme so schnell wie machbar" zu vollziehen. Verizon will die zur Übernahme anstehenden Teile - Suchmaschine, Internetdienste wie Yahoo News und Yahoo Mail und das Geschäft mit Internetwerbung - mit seiner Tochter AOL verschmelzen. Geboten hatte Verizon 4,8 Milliarden Dollar. Nach der Übernahme des Kerngeschäfts wird Yahoo dann nur noch eine Investmentfirma namens Altaba sein. (AFP)

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  • Quartalsbericht
    LG Display verbucht Rekordergebnis

    Der Bildschirmhersteller LG Display hat im abgelaufenen Quartal einen Rekordgewinn erzielt. Das Betriebsergebnis sei auf umgerechnet 723 Millionen Euro gestiegen, teilte der südkoreanische Konzern mit. Grund für den Anstieg sei eine Erholung der Bildschirm-Preise und günstige Wechselkurseffekte. Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zu. LG Display ist der weltweit größte Produzent von Flüssigkristall-Bildschirmen und beliefert unter anderem auch Apple. (rts)

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