Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 10. November 2014
  • Unternehmen

    Mehr Kunden aber weniger Umsatz für Telefonica

    Telefonica Deutschland gewann im dritten Quartal mehr Kunden, die meisten von ihnen surfen mit Smartphones im Hochgeschwindigkeitsnetz LTE. Das bringt dem in Deutschland unter dem Namen o2 bekannten Unternehmen mehr Geld als das bloße Telefonieren. Der Umsatz ging so im dritten Quartal nur noch um 0,5 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro zurück. In den Vorquartalen lag der Rückgang angesichts des harten Preiskampfs noch bei 4,4 und 8,8 Prozent.

    Doch der Ausbau kostet auch eine Menge Geld, was sich im operativen Ergebnis niederschlägt. Zudem leidet die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns unter dem harten Wettbewerb, der auf die Margen drückt. Im Vorjahresvergleich sank der Betriebsgewinn um 17,8 Prozent auf 240 Millionen Euro und damit etwas stärker als von Analysten im Schnitt erwartet. Zum Teil sei dies auch der Fusion mit der KPN -Tochter E-Plus geschuldet, wie Telefonica erläuterte. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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