Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 10. November 2014
  • Unternehmen

    Mehr Kunden aber weniger Umsatz für Telefonica

    Telefonica Deutschland gewann im dritten Quartal mehr Kunden, die meisten von ihnen surfen mit Smartphones im Hochgeschwindigkeitsnetz LTE. Das bringt dem in Deutschland unter dem Namen o2 bekannten Unternehmen mehr Geld als das bloße Telefonieren. Der Umsatz ging so im dritten Quartal nur noch um 0,5 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro zurück. In den Vorquartalen lag der Rückgang angesichts des harten Preiskampfs noch bei 4,4 und 8,8 Prozent.

    Doch der Ausbau kostet auch eine Menge Geld, was sich im operativen Ergebnis niederschlägt. Zudem leidet die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns unter dem harten Wettbewerb, der auf die Margen drückt. Im Vorjahresvergleich sank der Betriebsgewinn um 17,8 Prozent auf 240 Millionen Euro und damit etwas stärker als von Analysten im Schnitt erwartet. Zum Teil sei dies auch der Fusion mit der KPN -Tochter E-Plus geschuldet, wie Telefonica erläuterte. (rts)

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  • Mittwoch, 26. Juli 2017
  • Quartalszahlen
    Telefonica Deutschland steigert Betriebsergebnis

    Telefonica Deutschland hat im zweiten Quartal zwar wegen gekürzter Terminierungsentgelte weniger umgesetzt, das Betriebsergebnis konnte dennoch gesteigert werden. Für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen aus München die Prognose. Der Gesamtumsatz verringerte sich im Jahresvergleich um 3,4 Prozent auf 1,771 Milliarden Euro, was in erster Linie gekürzten Terminierungsentgelten und den Auswirkungen der europäischen Roaming-Verordnung zuzuschreiben war. Analysten hatten einen etwas stärkeren Rückgang erwartet. Mit Mobilfunkdienstleistungen nahm das Unternehmen in den drei Monaten per Ende Juni auf berichteter Basis 1,32 Milliarden Euro ein, 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereinigt um die Sondereffekte betrage das Minus nur 0,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (OIBDA) vor Abschreibungen und Sondereffekten stieg um rund 5,0 Prozent auf 472 Millionen Euro und lag damit über der Konsensschätzung von 459 Millionen Euro. Die OIBDA-Marge legte um 2,1 Prozentpunkte auf 26,7 Prozent zu. Unter dem Strich stand ein Verlust von 40 Millionen Euro und damit 13 Millionen weniger als von Analysten vorhergesagt. Im Vorjahr hatte die im TecDAX notierte Telefonica Deutschland Holding AG 252 Millionen Euro verdient. Das mobile Postpaid-Segment verzeichnete 197.000 Netto-Neuanschlüsse, auch dank Promotionen zum 15-jährigen Markengeburtstag von O2. Die Abwanderungsrate belief sich auf 1,5 Prozent, eine Verbesserung um 0,1 Prozentpunkte. Die LTE-Kundenanschlüsse kletterten um 53,4 Prozent auf 14,4 Millionen. Der durchschnittliche Erlös pro Kunde (ARPU) sank auf 9,70 von 10,40 Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiter Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen, bereinigt, die auf oder leicht unter dem Niveau des Vorjahres von 5,4 Milliarden Euro liegen. Das OIBDA vor Sondereffekten soll gegenüber den 1,79 Milliarden Euro von 2016 stagnieren oder um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zulegen. (DJ)

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  • Dienstag, 25. Juli 2017
  • Unternehmen
    Texas Instruments befriedigt Anleger

    Der US-Chip-Spezialist Texas Instruments rechnet weiter mit einer starken Nachfrage von Autobauern. Der Gewinn je Aktie (EPS) soll im dritten Quartal zwischen 1,04 und 1,18 Dollar liegen, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz soll zwischen 3,74 und 4,06 Milliarden US-Dollar (3,2 bis 3,5 Mrd. Euro) betragen. Analysten rechnen bisher mit 1,05 Dollar beziehungsweise 3,8 Milliarden Dollar. Im nachbörslichen Handel legte der Kurs der Texas-Instruments-Aktie in einer ersten Reaktion um knapp 3 Prozent zu. "Die Nachfrage nach unseren Produkten ist im Automarkt weiter stark", sagte Unternehmenschef Rich Templeton. Im zweiten Quartal hatte der Gewinn unter dem Strich um fast ein Drittel auf gut eine Milliarde Dollar zugelegt. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Dollar. Texas Instruments ist führend bei Chips, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. (dpa)

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