Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 06. März 2015
  • Unternehmen

    Meissener-Porzellan-Chef zieht weiter

    Der Chef der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen, Christian Kurtzke, verlässt das Unternehmen. Der 45-Jährige wolle zu einem großen deutschen Unternehmen wechseln, sagte eine Sprecherin. Zuvor hatte die "Sächsische Zeitung" über den Personalwechsel berichtet. Kurtzke sehe das Unternehmen für die Zukunft gerüstet und gut aufgestellt.

    "Pioniere ziehen weiter, die Siedler bauen aus", zitierte die Sprecherin den bisherigen Chef der Porzellanmanufaktur. Kurtzke, der die Manufaktur seit 2008 führte, hatte das 300 Jahre alte Unternehmen einem radikalen Wandel unterzogen und zu einem internationalen Luxuskonzern ausbauen wollen. (dpa)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Unternehmen
    Symrise kauft britischen Saft-Lieferanten

    Der Duft- und Aromenhersteller Symrise verstärkt sich mit einem Zukauf in Großbritannien. Mit der Übernahme des größten britischen Obst- und Gemüsesaft-Lieferanten Cobell wolle Symrise seine Position auf dem britischen Getränkemarkt ausbauen, teilte das Unternehmen aus dem niedersächsischen Holzminden mit. Zum Kaufpreis machte Symrise keine Angaben. Der MDax-Konzern ist seit mehr als 50 Jahren auf dem britischen Markt tätig und hatte dort zuletzt seine Aktivitäten im Bereich Süßwaren und würzige Anwendungen ausgebaut. Cobell kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von umgerechnet etwa 58 Millionen Euro und beschäftigt 56 Mitarbeiter. Die Transaktion soll noch Anfang Juli abgeschlossen werden. (rts)

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  • Konjunktur
    Französische Wachstum stärker als erwartet

    Die französische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn etwas stärker gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt legte von Januar bis März um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu. Das Statistikamt Insee korrigierte damit den zunächst ermittelten Wert von 0,3 Prozent leicht nach oben. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone erwischte trotz der Aufwärtskorrektur einen vergleichsweise schwachen Start: In der Währungsunion insgesamt gab es ein Plus von 0,5 Prozent, in Deutschland von 0,6 Prozent. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass die Konjunktur im laufenden zweiten Quartal an Schwung gewinnt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen erreichte im Mai mit 102 Punkten den höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Bereits im April waren die privaten Konsumausgaben um 0,5 Prozent gestiegen, nachdem es im März noch einen Rückgang um 0,1 Prozent gegeben hatte. Die EU-Kommission sagt Frankreich in diesem Jahr ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,4 Prozent voraus, nachdem es 2016 nur zu 1,2 Prozent gereicht hatte. Im kommenden Jahr sollen es dann 1,7 Prozent sein. (rts)

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise sinken leicht

    Die Importpreise in Deutschland sind im April leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, sank der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisanstieg von 6,1 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Anstieg von 6,3 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent gestiegen.  Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die deutsche Inflation, die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu. (DJ)

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  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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