Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 13. Oktober 2017
  • Autobranche

    Mercedes-Rückruf wegen Takata-Airbags

    Daimler muss in China wegen möglicher Probleme mit Airbags des japanischen Herstellers Takata gut 350.000 Fahrzeuge zurückrufen. Das gab die Qualitätskontrollbehörde in Peking bekannt. Rückrufe wegen defekter Takata-Airbags kosteten Daimler im vergangenen Jahr bereits Hunderte Millionen Euro. Fast alle Autobauer waren Kunden bei Takata, die wegen der Kosten für Produktionsfehler in gigantischem Ausmaß mittlerweile pleite sind und vom US-Autozulieferer Key Safety Systems übernommen wurden. Mehr als 100 Millionen Airbags weltweit mussten ausgetauscht werden, davon in den USA über 70 Millionen. Die Gasgeneratoren in den Luftkissen können in Regionen mit feucht-heißem Klima nach längerer Zeit explodieren. Dadurch kamen in den USA und Asien mindestens 17 Autofahrer ums Leben. (rts)

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  • Mittwoch, 18. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    ASML übertrifft Umsatzprognose

    Der Chip-Ausrüster ASML hat im dritten Quartal dank einer hohen Nachfrage nach seinen Produkten die eigene Umsatzprognose übertroffen. Wie die ASML Holding NV mitteilte, setzte sie im abgelaufenen Quartal 2,45 Milliarden Euro um, nach 2,1 Milliarden im zweiten Quartal. In Aussicht gestellt hatte das niederländische Unternehmen dagegen lediglich 2,2 Milliarden. Der Nettogewinn legte auf 557 Millionen von 466 Millionen Euro im Vorquartal zu. Im laufenden Quartal soll der Umsatz den Planungen zufolge rund 2,1 Milliarden Euro erreichen. "Die Zahlen sind stark, aber der Markt könnte beim Ausblick mehr erwartet haben", sagte ein Händler in einer ersten Reaktion. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte ASML. Demnach soll der Umsatz in diesem Jahr um mindestens ein Viertel höher ausfallen als 2016. Der positive Geschäftsverlauf im Jahr 2017 dürfte sich auch 2018 fortsetzen, so CEO Peter Wennink. (DJ)

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