Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 21. September 2014
  • Autobau

    Mercedes trotzt der Ukraine-Krise

    Das Russlandgeschäft von Mercedes-Benz läuft nach Auskunft des Stuttgarter Autobauers trotz Ukraine-Krise gut. "Wir haben im ersten Halbjahr in Russland 20 Prozent mehr Autos als im Vorjahreszeitraum abgesetzt. Und das, obwohl dort insgesamt in diesem Jahr deutlich weniger Autos verkauft wurden", sagte Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius der "Welt". Gegen die Folgen bei einer weiteren Zunahme der Spannungen sei auch Daimler nicht immun. "Wenn das so kommt und der Gesamtmarkt in Russland weiter rückläufig ist, werden auch wir das spüren. Aber unser Ziel bleibt, 2014 in Russland mehr Autos zu verkaufen als im Jahr zuvor", kündigte der Vertriebschef an. Mercedes-Benz peile ungeachtet politischer Spannungen und einer Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds 2014 in Europa einen Rekordabsatz an. (dpa)

    +
  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen