Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Jahresbilanz

    Merck KGaA steigert den Umsatz

    Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im abgelaufenen Jahr dank Zuwächsen im Laborgeschäft und in seiner Spezialchemiesparte zugelegt. Der Gesamtumsatz stieg um 13 Prozent auf 12,845 Milliarden Euro, teilte das im Leitindex Dax notierte Unternehmen mit. Das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) lag bei 3,63 Milliarden Euro - das war ein Anstieg um 7,1 Prozent. Das Konzernergebnis ging indes um 3,7 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro zurück. Das lag an Kosten für den Zukauf des US-Unternehmens Sigma-Aldrich. Auch die eigenen Ziele erreichte die Merck KGaA damit. Für 2016 rechnet Merck mit weiterem Wachstum. (dpa)

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  • Montag, 29. August 2016
  • Konjunktur
    Ifo: Firmen suchen verstärkt Mitarbeiter

    Die Einstellungsbereitschaft der deutschen Wirtschaft ist im August nach Aussage des Ifo-Instituts trotz eingetrübter Konjunkturaussichten leicht gestiegen. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg im August auf 108,7 Punkte von 108,1 im Vormonat.

    Besonders die Industrieunternehmen und hier vor allem die Konsumgüter-Produzenten möchten demnach verstärkt neue Mitarbeiter einstellen. Eine erhöhte Nachfrage nach Mitarbeitern gibt es laut Ifo aber auch in der Bauwirtschaft, der Dienstleistungsbranche und, abgeschwächt, im Handel. (DJ)

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  • Konjunktur
    Österreichs BIP steigt um 0,3 Prozent

    Österreichs Wirtschaftswachstum hat sich im zweiten Quartal wie erwartet etwas abgeschwächt. Wie das Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo in zweiter Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent, nachdem es im ersten um 0,4 Prozent zugelegt hatte. Damit wurde das Ergebnis der ersten Veröffentlichung bestätigt. Das gilt auch für die unbereinigte Jahresveränderungsrate von 1,2 Prozent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Tarifverdienste steigen langsamer

    Die Löhne der rund 18 Millionen Beschäftigten in Deutschland mit einem Tarifvertrag sind im zweiten Quartal so langsam gestiegen wie seit mindestens fünf Jahren nicht mehr. Die tariflichen Monatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen legten von April bis Juni um durchschnittlich 0,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Dies war der geringste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2011." Im ersten Quartal hatte das Plus noch bei 2,1 Prozent gelegen.

    "Der geringe Anstieg der Tarifverdienste ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im zweiten Quartal die bedeutenden Tarifabschlüsse der Metall- und Elektroindustrie, der chemischen Industrie sowie im öffentlichen Dienst noch nicht wirksam beziehungsweise ausgezahlt wurden", betonte das Statistikamt. In den meisten Branchen wurden Tarifsteigerungen zwischen zwei und drei Prozent vereinbart, die aber teils erst in der zweiten Jahreshälfte wirksam werden. (rts)

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