Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    Merck enttäuscht mit Umsatzrückgang

    Der starke Dollar nagt am Geschäft des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Für das vierte Quartal 2015 wies das Management deswegen einen überraschend hohen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar aus. Hinzu kamen rückläufige Geschäfte mit dem Diabetesmittel Januvia und dem Arthritispräparat Remicade. Der Quartalsgewinn brach binnen Jahresfrist um 87 Prozent auf 976 Millionen Dollar ein. Vor Sonderposten ergab sich allerdings ein Ergebnis je Aktie, das besser ausfiel als von Experten vorausgesagt. Mercks Umsatzprognose für 2016 beläuft sich auf 38,7 Milliarden bis 40,2 Milliarden Dollar. Branchenexperten rechneten bislang im Schnitt mit einem Wert am oberen Ende dieser Spanne. (rts)

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  • Dienstag, 17. Januar 2017
  • Unternehmen
    Kreise: GM will mindestens 1 Mrd Dollar in den USA investieren

    Der amerikanische Autokonzern General Motors will mindestens 1 Milliarde US-Dollar in seinen Werken in den USA investieren. Die Investition werde im Lauf dieser Woche angekündigt, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Nach der Kritik des gewählten neuen Präsidenten Donald Trump an den Importen des Konzerns aus Mexiko wolle GM damit sein Bekenntnis zu Arbeitsplätzen im amerikanischen Produktionssektor herausstellen. Laut den Informanten könnten die Pläne bereits am Dienstag angekündigt werden. GM werde ankündigen, dass durch die Investition mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, aber noch nicht bekannt geben, welche Werke sich auf mehr Arbeit einrichten können, sagte eine der Personen. Ein GM-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Das Übergangsteam von Trump war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar. Trump hatte vor wenigen Tagen öffentlich den Druck auf den größten Autokonzern des Landes erhöht. Bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche dankte der gewählte Präsident den Konkurrenten Ford und Fiat Chrysler für ihre vor kurzem angekündigten Investitionspläne in den USA, die zusammengenommen etwa 2.700 Jobs schaffen dürften. Dann wandte er sich an GM: "Ich hoffe, dass General Motors nachzieht. Und ich denke, sie werden das tun", sagte Trump.

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  • Jahreszahlen
    Lindt & Sprüngli erfüllt Erwartungen

    Der Schweizer Edelschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli hat den Umsatz im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken (3,6 Milliarden Euro) gesteigert. Die Verkaufserlöse wuchsen um sechs Prozent, wie der Hersteller von Lindor-Kugeln und Goldhasen mitteilte. Das liegt am unteren Ende der selbst gesteckten Zielspanne von sechs bis acht Prozent. Lindt verkaufte 2016 in etwa so viel wie Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Schnitt 3,89 Milliarden Franken Umsatz prognostiziert. Das Unternehmen stellte für 2016 eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge in Aussicht. Aufgrund einer niedrigeren Steuerrate werde sich der Reingewinn überproportional erhöhen, hieß es weiter. (rts)

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