Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    Merck enttäuscht mit Umsatzrückgang

    Der starke Dollar nagt am Geschäft des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Für das vierte Quartal 2015 wies das Management deswegen einen überraschend hohen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar aus. Hinzu kamen rückläufige Geschäfte mit dem Diabetesmittel Januvia und dem Arthritispräparat Remicade. Der Quartalsgewinn brach binnen Jahresfrist um 87 Prozent auf 976 Millionen Dollar ein. Vor Sonderposten ergab sich allerdings ein Ergebnis je Aktie, das besser ausfiel als von Experten vorausgesagt. Mercks Umsatzprognose für 2016 beläuft sich auf 38,7 Milliarden bis 40,2 Milliarden Dollar. Branchenexperten rechneten bislang im Schnitt mit einem Wert am oberen Ende dieser Spanne. (rts)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen