Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 02. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Metro tauscht Kaufhof-Führung aus

    Die Metro AG vollzieht an der Spitze ihrer Warenhaustochter Kaufhof den Generationenwechsel. Der 38-jährige Olivier Van den Bossche, bislang Chef der belgischen Kaufhof-Tochter Inno, wurde zum Leiter des operativen Geschäfts der Warenhauskette bestimmt. Der bisherige Chef Lovro Mandac (64) wird den Aufsichtsratsvorsitz der Galeria Kaufhof übernehmen, teilte Metro mit. Metro-Chef Olaf Koch setzt bei der Warenhaustochter damit künftig auf einen Manager, der sich intern bewiesen hat. "Mit Olivier Van den Bossche gewinnen wir einen ausgewiesenen Top-Manager als neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung für das operative Warenhausgeschäft, der bei Inno in Belgien bereits herausragende Arbeit geleistet hat", sagte Metro-Finanzvorstand Mark Frese. Kaufhof ist im deutschen Einzelhandel eines der Traditionsunternehmen. (DJ)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Konjunktur
    Nobelpreisträger warnt vor Geldschwemme

    Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der "Welt am Sonntag". Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck. Es sei "erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", meinte der 2004 mit dem Nobelpreis prämierte Wissenschaftler. Etliche Ökonomen vertreten diese These von der "Neutralität" des Geldes. Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe - und damit indirekt auch Investitionen und Konsum - ankurbeln. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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