Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 04. März 2015
  • Justiz

    Middelhoff-Anwälte mit neuer Haftbeschwerde

    Der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff kämpft weiter um seine Freiheit. Die Rechtsanwälte des früheren Topmanagers haben erneut Haftbeschwerde eingelegt, wie ein Sprecher des Landgerichts Essen mitteilte. Darüber muss nun das Oberlandesgericht Hamm entscheiden. Zur Begründung der Haftbeschwerde wollten sich weder die Gerichte noch die Anwälte Middelhoffs äußern. Mit einer Entscheidung über die Beschwerde ist nach Angaben des Oberlandesgerichts frühestens in der kommenden Woche zu rechnen. Middelhoff sitzt seit dem 14. November vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Er war vom Essener Landgericht wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu drei Jahren Haft verurteilt und noch im Gerichtssaal wegen Fluchtgefahr verhaftet worden. (dpa)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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