Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 16. Februar 2016
  • Unternehmen

    Millionenstrafe für VW in Mexiko

    Die mexikanischen Behörden haben gegen VW eine Strafzahlung von 8,9 Millionen US-Dollar (knapp acht Millionen Euro) verhängt, weil der deutsche Autobauer mehr als 45.000 Autos ohne Zertifikate über Emissions- und Geräuschmesswerte verkauft habe. Es handele sich ausschließlich um 2016er Modelle der Marken VW, Audi, Seat, Porsche und Bentley, wie die Ermittler am Montag mitteilten. Die Anordnung zur Strafzahlung gehe auf eine Untersuchung im Büro des Volkswagenwerks im Bundesstaat Puebla vom Dezember zurück. In dem Werk werden Fahrzeuge für Mexiko und den Export produziert. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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