Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 23. Juni 2014
  • Soziales

    Mindestlohn-Kompromiss für Zusteller in Sicht

    Beim gesetzlichen Mindestlohn für Zeitungszusteller zeichnet sich nach Gesprächen des Bundesarbeitsministeriums mit den Zeitungsverlegern nach Angaben aus Koalitionskreisen eine Lösung ab. Wie Reuters von einer mit den Verhandlungen vertrauten Person erfuhr, sollen für Mini-Jobber unter den Zeitungsboten die geringeren Sozialabgaben gelten, wie sie derzeit nur für Mini-Jobber in Privathaushalten greifen. Mit der auf fünf Jahre befristeten Regelung werde den Arbeitgebern die Umsetzung des Mindestlohns erleichtert. Damit sei sichergestellt, dass jeder Zeitungsbote ab Januar den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalte. (rts)

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  • Donnerstag, 27. April 2017
  • Quartalszahlen
    BASF geht mit Schwung ins Jahr

    Die anhaltende Erholung im Öl- und Gasgeschäft sowie ein starkes Basischemiegeschäft haben BASF zum Jahresstart Schwung gegeben. Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen kletterte im ersten Quartal um 29 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, wie der Ludwigshafener Chemiekonzern mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 2,31 Milliarden etwas weniger erwartet. Der Umsatz stieg von Januar bis März um 19 Prozent auf 16,9 Milliarden. Vorstandschef Kurt Bock bekräftigte die Jahresziele: BASF erwartet ein deutliches Umsatzplus. Der bereinigte Betriebsgewinn soll leicht zulegen, worunter der Vorstand einen Anstieg um bis zu zehn Prozent versteht. Bock konkretisierte nun, dass der Zuwachs im oberen Rahmen von bis zu zehn Prozent liegen wird. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Beiersdorf legt kräftig zu

    Der Kosmetikhersteller Beiersdorf ist mit einem kräftigen Umsatzplus ins Jahr gestartet. Die Erlöse legten im ersten Quartal organisch um 4,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Dax-Konzern die Erwartungen von Analysten. Die Prognose für das Kosmetikgeschäft bestätigte der Konzern mit Marken wie Nivea, Eucerin und La Prairie. Demnach soll der Umsatz der Sparte Consumer im laufenden Jahr um drei bis vier Prozent steigen. Für die Tochter Tesa erhöhte das Management die Erwartungen: Sie soll den Umsatz nun um vier bis fünf Prozent steigern und plant nun eine Rendite auf Vorjahreshöhe. Der Konzern peilt unverändert ein Umsatzplus zwischen drei und vier Prozent sowie eine etwas höhere operative Rendite an (Vorjahr 15,0 Prozent). (rts)

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