Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. Juli 2014
  • Gastgewerbe

    Mindestlohn erreicht die Theke

    Beschäftigte im Gastgewerbe bekommen zum Jahreswechsel auch in Ostdeutschland den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärte Verhandlungen über eine Übergangsregelung mit stufenweiser Annäherung am Wochenende für gescheitert. Man sei nicht bereit, einen Abschluss zu unterzeichnen, der für einige Bundesländer eine Verschlechterung bedeute, sagte ein NGG-Sprecher. Ziel der Verhandlungen war ein Tarifvertrag, mit dem der Mindestlohn in der Branche in Ostdeutschland später in Kraft treten könnte. Vom kommenden Januar an gilt damit in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Geltende Tarifverträge mit niedrigeren Stundenlöhnen sollen in einer Übergangsphase bis Ende 2016 aber gültig bleiben. (dpa)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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