Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 06. Januar 2016
  • Arbeitsmarkt

    Mindestlohn für Flüchtlinge?

    Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt, sieht hohe rechtliche Hürden bei Ausnahmen für Flüchtlinge beim Mindestlohn. Eine derartige Sonderregelung müsse sich am verfassungsmäßig garantierten Gleichheitsgebot messen lassen, sagte Schmidt. "Man kann nicht beliebig sagen, diese Arbeitnehmer bekommen es, und jene Arbeitnehmer bekommen es nicht." Für solche Ausnahmen müsse es eine Rechtfertigung geben, die dem Gleichheitssatz des Grundgesetzes genüge. "Einfach wird das nicht." Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gilt seit einem Jahr. (dpa)

    +
  • Montag, 22. Mai 2017
  • Rohstoffe
    Irak und Saudi-Arabien einig bei Öl-Förderbremse

    Vor der Opec-Sitzung am Donnerstag verdichten sich die Hinweise auf eine Verlängerung der Öl-Förderbremse, mit der die Produzenten gegen sinkende Preise vorgehen wollen. Der irakische Öl-Minister Jabar Ali al-Luaibi sagte in Bagdad im Beisein seines saudischen Amtskollegen Khalid al-Falih, beide Länder stimmten darin überein, die Kappung der Förderung um weitere neun Monate beizubehalten.

    Schon in der vergangenen Woche hatten Saudi-Arabien und Russland gemeinsam erklärt, den Rohstoff weiterhin nur im beschränkten Umfang fördern zu wollen. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen