Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. März 2016
  • Löhne & Gehälter

    Mindestlohn gilt für Gebäudereiniger

    Gebäudereiniger haben ab 1. März Anspruch auf einen tariflichen Mindestlohn. In der untersten Lohngruppe verdienen Reinigungskräfte künftig 9,80 Euro pro Stunde in Westdeutschland und 8,70 Euro in den ostdeutschen Bundesländern, wie die Gewerkschaft IG BAU mitteilte. "Ab sofort darf keine Reinigungskraft weniger verdienen", erklärte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux. Die Branche hat rund 600.000 Beschäftigte. Auch für den ebenfalls zur Gebäudereinigung zählenden Bereich der Glas- und Fassadenreinigung gilt seit Dienstag ein höherer Mindestlohn: Im Westen beträgt er 12,98 Euro die Stunde, im Osten 11,10 Euro. (AFP)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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