Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 06. Januar 2016
  • Unternehmen

    Monsanto streicht noch einmal 1000 Jobs

    Der US-Agrarriese Monsanto will weltweit weitere 1000 Stellen abbauen. Somit würden bis 2018 insgesamt 3600 Stellen gestrichen, teilte der Konzern mit. Dies entspreche 16 Prozent der Belegschaft. Nähere Angaben, beispielsweise zu den betroffenen Regionen, wollte der Produzent von gentechnisch verändertem Saatgut, Düngemitteln und Unkrautvernichtungsmitteln nicht machen. Bereits Anfang Oktober hatte das Unternehmen in Erwartung dauerhaft niedriger Marktpreise angekündigt, in den kommenden 18 bis 24 Monaten weltweit etwa 2600 Stellen abbauen zu wollen. Im ersten Geschäftsquartal bis zum 30. November verzeichnete der Konzern einen Netto-Verlust von 253 Millionen US-Dollar (mehr als 234 Millionen Euro) und einen Rückgang beim Verkauf gentechnisch veränderten Saatgutes um 13,7 Prozent. Das Unternehmen plant unter anderem auch die Schließung von Standorten. Die Kosten für die großangelegte Umstrukturierung sollen bei bis zu 1,2 Milliarden Dollar liegen. (AFP)

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  • Donnerstag, 19. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Ford ruft US-Verkaufsschlager zurück

    Der zweitgrößte US-Autobauer Ford beordert in Nordamerika rund 1,3 Millionen Wagen wegen Problemen mit den Fahrzeugtüren in die Werkstätten. Betroffen seien bestimmte Pick-up-Trucks der Typen F-150 und Super Duty der Modelljahre von 2015 bis 2017, teilte das Unternehmen mit. Wegen eines Defekts an der Verriegelung bestehe die Gefahr, dass die Türen nicht richtig schließen und sich während der Fahrt öffnen. Der Großteil des Rückrufs umfasst mit mehr als 1,1 Millionen Autos die USA, in Kanada sind nach Ford-Angaben über 222.400 Wagen betroffen und in Mexiko gut 21.000. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bezifferte der Konzern die Kosten für die Aktion auf 267 Millionen Dollar. Um diesen Betrag werde sich das Ergebnis im vierten Quartal verringern. (dpa)

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  • Unternehmen
    AmEx steigert Gewinn - Prognose angehoben

    Der US-Kreditkartenanbieter American Express lässt die Folgen der beendeten Partnerschaft mit der US-Großhandelskette Costco hinter sich. Der Quartalsgewinn stieg um 19 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Die Nummer eins der Branche in den USA hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Es war das erste Quartal, in dem das Aus der Partnerschaft keine Auswirkungen mehr hatte. Zudem legt der Chef des Unternehmens Kenneth Chenault nach fast 17 Jahren im kommenden Jahr seinen Posten nieder. Sein Nachfolger werde ab Februar der bisherige Vize Stephen Squeri. Chenault hatte die vergangenen zwei Jahre gegen den Verlust der Partnerschaft mit Costco gekämpft, die für acht Prozent der Kartenumsätze stand. Im Rahmen der Vereinbarung, die im März 2016 ausgelaufen war, akzeptierte der Konzern nur Amex-Karten als Zahlungsmittel. (rts)

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