Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 06. Januar 2016
  • Unternehmen

    Monsanto streicht noch einmal 1000 Jobs

    Der US-Agrarriese Monsanto will weltweit weitere 1000 Stellen abbauen. Somit würden bis 2018 insgesamt 3600 Stellen gestrichen, teilte der Konzern mit. Dies entspreche 16 Prozent der Belegschaft. Nähere Angaben, beispielsweise zu den betroffenen Regionen, wollte der Produzent von gentechnisch verändertem Saatgut, Düngemitteln und Unkrautvernichtungsmitteln nicht machen. Bereits Anfang Oktober hatte das Unternehmen in Erwartung dauerhaft niedriger Marktpreise angekündigt, in den kommenden 18 bis 24 Monaten weltweit etwa 2600 Stellen abbauen zu wollen. Im ersten Geschäftsquartal bis zum 30. November verzeichnete der Konzern einen Netto-Verlust von 253 Millionen US-Dollar (mehr als 234 Millionen Euro) und einen Rückgang beim Verkauf gentechnisch veränderten Saatgutes um 13,7 Prozent. Das Unternehmen plant unter anderem auch die Schließung von Standorten. Die Kosten für die großangelegte Umstrukturierung sollen bei bis zu 1,2 Milliarden Dollar liegen. (AFP)

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  • Donnerstag, 25. Mai 2017
  • Konjunktur
    Spaniens Wirtschaft wächst

    Die spanische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurzone stieg von Januar bis März um 0,8 Prozent zum Vorquartal, wie aus den endgültigen Daten des Nationalen Statistikamtes in Madrid hervorgeht. Damit legt Spanien beim BIP stärker zu als der Durchschnitt der Eurozone, deren Wirtschaftskraft zu Jahresbeginn nur um 0,5 Prozent wuchs. In Spanien läuft der Konjunkturmotor nach einer Rezession mittlerweile wieder rund: Ein Schwachpunkt ist jedoch die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit im Land. (rts)

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  • Handel
    US-Wirtschaftsminister besucht Deutschland

    US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross kommt am 27. Juni zu Handelsgesprächen nach Berlin. Das teilte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nach einem gemeinsamen Treffen am Mittwochnachmittag in Washington mit. Bei dem Termin im Juni stehen möglicherweise die drohenden Strafen gegen deutsche Stahlproduzenten wegen angeblicher Dumpingpreise auf der Agenda.  Ross kündigte an, dass sein Ministerium Präsident Donald Trump im Laufe des Juni mit den erforderlichen Unterlagen versorgen werde, so dass das Weiße Haus eine Entscheidung treffen könne. Zypries möchte zuvor auch die Sicht der deutschen Stahlproduzenten hören.  Die USA erheben Dumping-Vorwürfe gegen die beiden deutschen Stahlhersteller Salzgitter AG und Dillinger Hütte. Deutschland geht davon aus, dass eine falsche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wurde. (dpa)

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