Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 06. Januar 2016
  • Unternehmen

    Monsanto streicht noch einmal 1000 Jobs

    Der US-Agrarriese Monsanto will weltweit weitere 1000 Stellen abbauen. Somit würden bis 2018 insgesamt 3600 Stellen gestrichen, teilte der Konzern mit. Dies entspreche 16 Prozent der Belegschaft. Nähere Angaben, beispielsweise zu den betroffenen Regionen, wollte der Produzent von gentechnisch verändertem Saatgut, Düngemitteln und Unkrautvernichtungsmitteln nicht machen. Bereits Anfang Oktober hatte das Unternehmen in Erwartung dauerhaft niedriger Marktpreise angekündigt, in den kommenden 18 bis 24 Monaten weltweit etwa 2600 Stellen abbauen zu wollen. Im ersten Geschäftsquartal bis zum 30. November verzeichnete der Konzern einen Netto-Verlust von 253 Millionen US-Dollar (mehr als 234 Millionen Euro) und einen Rückgang beim Verkauf gentechnisch veränderten Saatgutes um 13,7 Prozent. Das Unternehmen plant unter anderem auch die Schließung von Standorten. Die Kosten für die großangelegte Umstrukturierung sollen bei bis zu 1,2 Milliarden Dollar liegen. (AFP)

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  • Mittwoch, 07. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Produktion in Deutschland steigt an

    Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Oktober nicht so stark wie erwartet gesteigert. Industrie, Baubranche und Energieversorger stellten zusammen 0,3 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Insgesamt ist die Produktion damit zögerlich ins vierte Quartal gestartet", erklärte das Ministerium. "Die verbesserten industriellen Auftragseingänge wurden noch nicht in eine höhere Produktion umgesetzt." Im Oktober füllten sich die Auftragsbücher der Industriebetriebe mit einem Plus von 4,9 Prozent so stark wie seit rund zweieinhalb Jahren nicht mehr. Dennoch fuhren die Unternehmen ihre Produktion nur um 0,1 Prozent nach oben. Im Baugewerbe gab es hingegen ein Plus von 1,7 Prozent. Die Energieversorger drosselten ihre Erzeugung um 0,5 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Sammelklage gegen Mercedes zurückgewiesen

    In den USA ist eine Sammelklage im Zusammenhang mit Abgaswerten bei Dieselmotoren gegen Mercedes abgewiesen worden. Ein Bezirksrichter im Bundesstaat New Jersey befand am Dienstag, dass die Klage in dieser Art keine Berechtigung habe. Sie könne aber überarbeiteter Form nochmals vorgelegt werden. Die Käufer von Mercedes-Modellen hatten argumentiert, dass der Stuttgarter Autobauer sie mit Werbeaussagen über einen geringen Schadstoffausstoß bei Blue-Tec-Dieselmotoren getäuscht habe. Sie hätten erst später festgestellt, dass die Abgaswerte höher seien als in den USA erlaubt. Dem Richter zufolge konnten die Kläger aber nicht nachweisen, dass sie die Werbungen tatsächlich gesehen haben. Die Mercedes-Mutter Daimler sieht sich in den USA mit einigen Sammelklagen wegen angeblicher Abgas-Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen konfrontiert. Daimler hatte die Vorwürfe in der Vergangenheit zurückgewiesen. (rts)

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  • Konjunktur
    Australiens BIP schrumpft erstmals seit 2011

    Weniger Häuserbau und ein Export-Rückgang haben die australische Wirtschaft im dritten Quartal erstmals seit 2011 schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag von Juli bis September 0,5 Prozent niedriger als in den drei Monaten davor, wie das Statistikbüro berichtete. Selbst pessimistische Analysten hatten nicht mit so schlechten Zahlen gerechnet. Das BIP lag im Vergleich zum dritten Quartal 2015 aber 1,8 Prozent höher. Finanzminister Scott Morrison nannte das Ergebnis einen Weckruf und rief die Opposition auf, die Wirtschaftspolitik der konservativen Regierung zu unterstützen, die Investitionsanreize schaffen will. Trotz einzelner schwacher Quartale hat Australien seit mehr als 25 Jahren keine Rezession mehr erlebt. Von einer Rezession sprechen Ökonomen, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen gegenüber den Vorquartalen schrumpft. (dpa)

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