Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 06. Januar 2016
  • Unternehmen

    Monsanto streicht noch einmal 1000 Jobs

    Der US-Agrarriese Monsanto will weltweit weitere 1000 Stellen abbauen. Somit würden bis 2018 insgesamt 3600 Stellen gestrichen, teilte der Konzern mit. Dies entspreche 16 Prozent der Belegschaft. Nähere Angaben, beispielsweise zu den betroffenen Regionen, wollte der Produzent von gentechnisch verändertem Saatgut, Düngemitteln und Unkrautvernichtungsmitteln nicht machen. Bereits Anfang Oktober hatte das Unternehmen in Erwartung dauerhaft niedriger Marktpreise angekündigt, in den kommenden 18 bis 24 Monaten weltweit etwa 2600 Stellen abbauen zu wollen. Im ersten Geschäftsquartal bis zum 30. November verzeichnete der Konzern einen Netto-Verlust von 253 Millionen US-Dollar (mehr als 234 Millionen Euro) und einen Rückgang beim Verkauf gentechnisch veränderten Saatgutes um 13,7 Prozent. Das Unternehmen plant unter anderem auch die Schließung von Standorten. Die Kosten für die großangelegte Umstrukturierung sollen bei bis zu 1,2 Milliarden Dollar liegen. (AFP)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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