Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Unternehmen

    Monsanto verliert Melonen-Patent

    Das Europäische Patentamt (EPA) hat ein Patent des US-Agrarriesen Monsanto auf bestimmte Melonen annulliert. Die Einspruchsabteilung der Behörde habe dieses widerrufen, weil es nicht nachgearbeitet werden könne, sagte ein EPA-Sprecher München. Diese Nacharbeitbarkeit ist demnach aber Voraussetzung für ein Patent. Es ging in dem Streit um aus Indien stammende Pflanzen, die auf natürliche Weise resistent gegen ein bestimmtes Virus sind. Das EPA hatte das Patent im Jahr 2011 erteilt. Dagegen waren Einsprüche eingelegt worden, denen die entsprechende Abteilung nun folgte. Die Entscheidung kann aber noch angefochten werden. Die internationale Koalition "Keine Patente auf Saatgut" bewertete den Widerruf als "wichtigen Erfolg". (AFP)

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  • Freitag, 18. August 2017
  • Konjunktur
    Stimmung der US-Verbraucher verbessert

    Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im August überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg auf 97,6 Punkte nach 93,4 Zählern im Vormonat, wie die Universität Michigan auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 94,0 Zähler gerechnet. Die Verbraucher bewerteten ihre derzeitige Lage schlechter, die Aussichten hingegen besser als zuletzt. Der private Konsum ist das Rückgrat der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die Verbraucher hatten mit ihren gestiegenen Ausgaben im Frühjahr dafür gesorgt, dass die Konjunktur mehr Schub entwickelte und mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 Prozent zulegte. (rts)

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  • Telekommunikation
    Unterhaltungselektronik-Branche leicht im Aufwind

    Die Branche der Unterhaltungselektronik setzt ihre positive Entwicklung weiter fort. Im ersten Halbjahr 2017 verzeichneten die Hersteller einen Umsatzzuwachs von 2,4 Prozent auf knapp 12,5 Milliarden Euro. Das geht aus dem Hemix-Index der Branchenvertretung gfu hervor. Allein mit TV-Geräten wurden knapp zwei Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von 3,1 Prozent. Außergewöhnlich entwickelte sich das Geschäft mit Settop-Boxen, hier legte der Umsatz um über 255 Prozent auf 349 Millionen Euro zu. Ende März war das terrestrische Fernseh-Signal auf den neuen Standard DVB-T2 umgestellt worden, für dessen Empfang seither neue Geräte erforderlich sind. Privat genutzte IT-Produkte gingen hingegen auf Talfahrt. Der Umsatz mit Personal Computern brach um satte 10 Prozent ein. Darunter war das Geschäft mit Tablet-PC mit minus 22,3 Prozent besonders betroffen. Aber auch bei Desktop-PCs (minus 9,9 Prozent) und Notebooks (minus 4,0 Prozent) war das Geschäft deutlich rückläufig. (dpa)

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  • Unternehmen
    Lenovo schreibt rote Zahlen

    Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat in seinem ersten Geschäftsquartal überraschend Verluste geschrieben, da gestiegene Kosten und ein schwieriges Marktumfeld belasteten. Unter dem Strich stand im Zeitraum April bis Juni ein Minus von 72 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Computerhersteller noch einen Nettogewinn von 173 Millionen Dollar erzielt. Analysten hatten schwarze Zahlen erwartet.

    Der Umsatz im Quartal fiel marginal auf 10,01 Milliarden Dollar. Die Komponenten zum Bau der Computer seien teurer geworden, begründete Lenovo die Entwicklung. (DJ)

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