Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 23. Januar 2015
  • Rating

    Moody's lobt Slowenien

    Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsbewertung des Euro-Mitglieds Slowenien angehoben. Das Rating des Landes verbesserte sich in der Einstufung von Moody's um zwei Schritte von "Baa3" auf "Ba1". Slowenien habe bei der Konsolidierung seiner Staatsfinanzen Fortschritte gemacht, teilten die Analysten mit. Das Land habe überdies die Voraussetzungen für weitere Wirtschafts- und Finanzreformen geschaffen. Der Bankensektor habe sich stabilisiert. Mit dem verbesserten Rating gelten slowenische Staatsanleihen nicht mehr als spekulative, sondern als durchschnittlich gute Anlagen. Dadurch verbessern sich die Kreditkonditionen des Landes am Kapitalmarkt deutlich. Slowenien dürfte in diesem Jahr sein Defizit auf unter 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verringern, prognostizierten die Analysten. Die Schuldenlast dürfte sich von diesem Jahr an allmählich verringern. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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