Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 05. März 2016
  • Ölpreis

    Moody's führt Rundumschlag gegen Öl-Exporteure

    Die US-Ratingagentur Moody's hat in einem Rundumschlag mehreren Öl produzierenden Ländern mit einer Abstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht. Anleihen des Golf-Landes Bahrain wurden gar zu "Ramsch" erklärt. Konservative Investoren greifen hier nicht zu.  In einer Mitteilung vom späten Freitagabend wurden dem Land zudem weitere Absenkungen seines Ratings in Aussicht gestellt. Auch Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Russland und Kasachstan drohte die Agentur mit einer Verschlechterung ihrer Einstufung.  In allen Fällen verwies Moody's auf den verheerenden Einfluss des fortgesetzten starken Preisverfalls beim Öl auf die Staatseinnahmen und die wirtschaftliche Entwicklung. Die Amerikaner rechnen, damit, dass der Preis für das schwarze Gold auf Jahre hinaus niedrig bleiben wird. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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