Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Unternehmen

    Morgan Stanley verdient wieder Geld

    Die US-Investmentbank Morgan Stanley ist zurück in der Gewinnzone. Im Schlussquartal 2015 summierte sich der Überschuss auf 753 Millionen Dollar, wie der Goldman-Sachs -Rivale mitteilte. Im Jahr zuvor war noch ein Verlust von 1,75 Milliarden Dollar angefallen. Positiv wirkten sich niedrigere Kosten aus, vor allem für Rechtsstreitigkeiten. Morgan-Stanley-Aktien verteuerten sich daraufhin im vorbörslichen US-Handel um knapp vier Prozent. Zahlen von Goldman Sachs werden am Mittwoch erwartet. (rts)

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  • Freitag, 28. April 2017
  • Konjunktur
    Britische Wirtschaft schwächelt

    Angesichts der Unsicherheiten wegen des bevorstehenden EU-Austritts ist die britische Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres weniger stark gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte in den ersten drei Monaten um 0,3 Prozent zu, wie die nationale Statistikbehörde mitteilte. Analysten hatten ein Wachstum von 0,4 Prozent vorausgesagt. Im letzten Quartal des Vorjahres hatte die britische Wirtschaft noch um 0,7 Prozent zugelegt und den Unsicherheiten wegen des Brexit damit noch deutlicher standgehalten. Die Schwäche im ersten Quartal 2017 sei "sehr wahrscheinlich auf den Brexit zurückzuführen", sagte Experte Alan Clarke von der Scotiabank. Wegen des sinkenden Pfundes habe die Inflation zugenommen, wodurch wiederum die Kauflaune der Briten abgenommen habe und das Wachstum insgesamt verlangsamt worden sei. (AFP)

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  • Unternehmen
    Siemens kauft Softwarefirma HaCon

    Siemens übernimmt den Fahrplansoftware-Spezialisten HaCon. Die Firma aus Hannover solle als eigenständige Tochter der Bahntechniksparte weitergeführt werden, teilten die Münchner mit. Das Unternehmen, das unter anderem für die Deutsche Bahn die Navigator App programmiert, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Kennern zufolge erwirtschaften die Niedersachsen mit mehr als 100 Verkehrsunternehmen und -verbünden einen Jahresumsatz im zweistelligen Millionenbereich. Über die finanziellen Details der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es. Siemens baut seit Jahren sein Portfolio an Softwareangeboten aus und hat bereits mehr als ein Dutzend Unternehmen aus der Branche übernommen. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Continental überzeugt mit Gewinnzuwachs

    Der Autozulieferer Continental sieht sich trotz gestiegener Kosten und Investitionen in die Elektromobilität auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Obwohl der Konzern mehr für Rohstoffe ausgeben müsse, deute alles darauf hin, dass die selbstgesteckten Ziele 2017 sicher erreicht werden könnten, sagte Konzernchef Elmar Degenhart anlässlich der Hauptversammlung. Das Dax-Unternehmen aus Hannover steigerte den Umsatz in den ersten drei Monaten um 11,7 Prozent auf elf Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn kletterte den vorläufigen Zahlen zufolge auf 1,2 (Vorjahr 1,1) Milliarden Euro. (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie enttäuscht Erwartungen

    Schwache Konjunkturdaten lassen einen Ausstieg der japanischen Notenbank aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik in weite Ferne rücken. Die Konsumausgaben sanken im März überraschend um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Regierung in Tokio mitteilte. Der Rückgang fiel damit mehr als viermal so kräftig aus wie von Ökonomen erwartet. Auch die Industrie schwächelt: Sie drosselte ihre Produktion um 2,1 Prozent, während Experten nur ein Minus von 0,8 Prozent erwartet hatten. Die Verbraucherpreise (ohne verderbliche Lebensmittel) stiegen im März lediglich um 0,2 Prozent. Die Inflationsrate blieb damit weit unter dem Ziel der Notenbank von zwei Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Frankreichs Aufschwung verliert Schwung

    Der französische Aufschwung hat vor der mit Spannung erwarteten Stichwahl um das Präsidentenamt überraschend an Kraft verloren. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Januar bis März um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Insee in Paris mitteilte. Ende 2016 nahm die Wirtschaftsleistung noch um revidiert 0,5 (bisher 0,4) Prozent zu. Besonders die Investitionen der Unternehmen steuerten diesmal zum Wachstum bei, während die Konsumausgaben nur um 0,1 Prozent zulegten. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone war nach jahrelanger Flaute besser in Fahrt gekommen. Allerdings ist die Arbeitslosenquote noch immer mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Linde machen vor Fusion mehr Umsatz

    Der Industriegasekonzern Linde hat vor der geplanten Fusion mit dem US-Rivalen Praxair höhere Einnahmen eingefahren. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal binnen Jahresfrist um gut vier Prozent auf fast 4,4 Milliarden Euro, wie die Münchner mitteilten. Das operative Ergebnis kletterte um drei Prozent auf 1,04 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr bestätigte der Industriegasekonzern seine Prognose, wonach der Umsatz mehr oder weniger stagnieren und das Betriebsergebnis um bis zu sieben Prozent wachsen werde. Neues zur geplanten Fusion, die zuletzt ins Stocken geraten war, nannte Linde zunächst nicht. (rts)

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  • Quartalszahlen
    UBS erzielen Milliardengewinn

    Die UBS ist dank anziehender Erträge im Kerngeschäft Vermögensverwaltung und einer guten Entwicklung der Investmentbank mit einem Milliardengewinn ins Jahr gestartet. Die Schweizer Großbank verdiente im ersten Quartal 1,3 Milliarden Franken und damit 79 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Institut mitteilte. Damit schnitt die Bank deutlich besser ab, als von Analysten erwartet. Für die kommenden Quartale gibt sich UBS vorsichtig optimistisch: "Die Stimmung und das Vertrauen der Anleger haben sich verbessert, was jedoch noch nicht vollumfänglich in einer dauerhaften Belebung der Kundenaktivität spürbar wurde", erklärte die Bank. (rts)

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