Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. März 2016
  • Musik

    Musikmarkt wächst dank Streaming

    Der deutsche Musikmarkt ist im vergangenen Jahr dank neuer Internet-Angebote stärker gewachsen als zunächst angenommen. Der Gesamtumsatz der Branche stieg um 4,6 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro, teilte der Bundesverband Musikindustrie mit. Bei vorläufigen Berechnungen im Januar ging er noch von einem Plus von 3,9 Prozent aus. Dabei habe sich das Geschäft mit Streamingdiensten wie Spotify oder Deezer mit einem Wachstum von 106 Prozent mehr als verdoppelt. Es macht nun 14,4 Prozent der gesamten Erlöse aus. Die CD sorgt trotz eines Umsatzrückgangs von 4,2 Prozent nach wie vor für den Großteil des Geschäfts. Ihr Umsatzanteil lag 2015 noch bei 60,8 Prozent, die Verkäufe gehen aber stetig zurück. Downloads lagen mit einem Umsatzanteil von 15,6 nur noch unwesentlich über den Streaming-Einnahmen. In Deutschland stieg der Umsatz im vergangenen Jahr damit erstmals seit 2009 wieder über die Marke von 1,5 Milliarden Euro. Zur Jahrhundertwende war das Geschäft aber noch über eine Milliarde Euro größer. (dpa)

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  • Samstag, 30. Juli 2016
  • Unternehmen
    Norma will weiter zukaufen

    Der Zulieferkonzern Norma schaut sich nach weiteren Übernahmen um und kann dafür bis zu 180 Millionen Euro in die Hand nehmen. Das sagte Finanzvorstand Michael Schneider der Börsen-Zeitung. Norma hatte Ende Juni das Autoline-Geschäft für Steckverbindungen von Parker für einen nicht genannten Betrag übernommen. Der MDax-Konzern Norma habe ein stringentes Raster für Übernahmen, sagte Schneider: "Wir kaufen Verbindungstechnik. Und es muss um Wachstum gehen, um margenattraktive Geschäfte in Nischen." Entsprechend müssten Zukäufe die von Norma selbst erzielte operative Marge von 17 Prozent mitbringen oder im Verbund rasch erreichen können. Das Unternehmen in Maintal bei Frankfurt liefert weltweiten Kunden Verbindungstechnik, die bei Leitungssystemen, zur Emissionskontrolle bei der Motorenentlüftung und in Abgasanlagen sowie in Kühlsystemen etwa bei Klimaanlagen zum Einsatz kommen. (DJ)

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  • Autoindustrie
    Bislang knapp über 1500 Anträge auf Elektroauto-Kaufprämie

    Rund einen Monat nach dem Start der Kaufprämie für Elektroautos sind bei der zuständigen Behörde knapp über 1500 Anträge eingegangen. Wie der "Tagesspiegel" vorab berichtet, erreichten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bis zum 29. Juli 1523 Anträge für 84 förderfähige Modelle. Rund zwei Drittel davon hätten sich auf reine Elektrofahrzeuge bezogen, ein Drittel auf Hybride. Verbraucher können seit dem 2. Juli die Kaufprämien beantragen. Die Förderung gilt rückwirkend für E-Autos, die seit dem 18. Mai gekauft wurden. Für reine Elektrofahrzeuge mit Batterie gibt es 4000 Euro "Umweltbonus", wie die Prämien heißen - davon je 2000 Euro vom Bund und 2000 Euro vom Hersteller. Bei Hybridautos, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3000 Euro (1500 Euro Staat/1500 Euro Hersteller). (dpa)

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  • Unternehmen
    Tesla-Chef will Batteriefabriken auch in Europa und China bauen

    Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, Elon Musk, will in der Zukunft riesige Batteriefabriken in Europa, China und anderen Teilen Asiens bauen. Auch Autos sollten unter einem Dach mit den Batterien produziert werden, sagte Musk in der Nacht zum Samstag bei der "Einweihungsfeier" für die erste "Gigafactory" in der Wüste in Nevada. "Auf der einen Seite kommt Rohmaterial rein, auf der anderen Seite kommen fertige Autos raus." Die Tesla-Fabriken seien gedacht wie eine "Maschine, die Maschinen baut". Tesla baut die große Batteriefabrik seit rund zwei Jahren und sie sei "zu 14 Prozent fertig", sagte Musk. Kommendes Jahr sollen die ersten Batterien das Werk verlassen. (dpa)

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