Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Januar 2016
  • Konjunktur

    Nachfrage nach deutschen Maschinen zieht an

    Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben im November einen Orderschub auf breiter Front verbucht. Die Auftragseingänge lagen um 6 Prozent höher als vor einem Jahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte. In den vergangenen Monaten hatte es eine Berg- und Talfahrt gegeben. Im November kletterten die Bestellung aus dem Inland um 9 Prozent und aus dem Ausland um 4 Prozent. "Besonders erfreulich ist, dass die Nachfrage aus den Nicht-Euro-Ländern - plus 4 Prozent - im November mit dem Zuwachs der gesamten Auslandsorders mithalten konnte", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Im Dreimonatsvergleich blieb der Auftragseingang noch im Minus, dieses fiel allerdings geringer aus als in der Vorperiode. Von September bis November lagen die Auftragseingänge um real 2 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, von August bis Oktober 2015 hatte das Minus noch 6 Prozent betragen. In der aktuellen Dreimonatsperiode kamen die Impulse insbesondere aus den Euro-Ländern mit einem Plus von 14 Prozent, auch die Inlandsbestellungen legten um 2 Prozent zu. (DJ)

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  • Dienstag, 17. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Kapitalerhöhung lässt Hapag-Lloyd-Kasse klingeln

    Die Hamburger Linienreederei Hapag-Lloyd hat über eine Kapitalerhöhung 352 Millionen Euro in die Kassen bekommen. Das teilte das im SDax notierte Unternehmen in Hamburg mit. Bei der Fusion mit der United Arab Shipping Company (UASC) Ende Mai war diese Kapitalerhöhung vereinbart worden. Sie brachte den erwarteten Bruttoerlös, dessen Löwenanteil in den Schuldenabbau fließen soll. Es wurden rund 11,7 Millionen Stückaktien zum Preis von 30,00 Euro platziert. Das Grundkapital werde sich auf knapp 176 Millionen Euro erhöhen. Die neuen Aktien sollen in die Hapag-Notierung an den Wertpapierbörsen in Frankfurt und Hamburg am 20. Oktober 2017 einbezogen werden. Sie sind von Januar 2017 an gewinnberechtigt. (dpa)

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  • Einzelhandel
    Aldi und Lidl vergrößern Marktanteile in UK

    Die deutschen Discounter Aldi und Lidl sind in Großbritannien weiter auf dem Vormarsch. Mit einem Umsatzplus von 13,4 und 16 Prozent in den vergangenen drei Monaten luchsten die Billiganbieter den traditionellen Supermarktketten im Vereinigten Königreich weitere Marktanteile ab, wie aus Zahlen der Marktforscher von Kantar Worldpanel hervorgeht. Marktführer Tesco legte um 2,1 Prozent zu. Das Plus bei den Rivalen Sainsbury's und Asda blieb bei unter 2 Prozent. Die Briten gehen auch wegen der steigenden Inflation, die an der Kaufkraft nagt, häufiger zum Discounter. Die Teuerungsrate lag in dem untersuchten Zeitraum den Angaben zufolge bei 3,2 Prozent. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Danone profitiert von Whitewave-Zukauf

    Der Nahrungsmittelkonzern Danone hat dank des in diesem Jahr übernommenen US-Bionahrungsmittelherstellers Whitewave im dritten Quartal mehr umgesetzt als vor einem Jahr. Wie die Franzosen mitteilten, legten die Erlöse von Juli bis September um 17 Prozent auf 6,45 Milliarden Euro zu. Auf vergleichbarer Basis betrug das Plus 4,7 Prozent. Laut Danone-Chef Emmanuel Faber verläuft die Integration des rund 8,8 Milliarden Euro teuren Zukaufs plangemäß. Am Ausblick 2017 hält Danone unverändert fest. Demnach soll das bereinigte Ergebnis je Aktie bei konstanten Wechselkursen mit einer zweistelligen Rate von mehr als 12 Prozent wachsen. (DJ)

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