Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Februar 2016
  • Unternehmen

    Neue Modelle bescheren Renault kräftiges Gewinnplus

    Der französische Autobauer Renault hat dank des Rückenwinds aus seinem starken Europageschäft und neuen Modellen ein kräftiges Gewinnplus erzielt. Unterm Strich legte der Überschuss im vergangenen Jahr um rund die Hälfte auf 2,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz wuchs um gut zehn Prozent auf rund 45,3 Milliarden Euro. Das verlustreiche Geschäft der russischen Tochtermarke AvtoVAZ war einer der wenigen Wermutstropfen in der Bilanz des Herstellers: Renault musste 225 Millionen Euro auf den Wert des russischen Marktführers abschreiben. Im laufenden Geschäft blieb dennoch - auch dank eines Sparprogramms - ein größerer Teil vom Umsatz als operativer Gewinn übrig. Mit einem Plus von 44 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro übertraf der Wert die Schätzungen von Analysten deutlich. Die operative Marge stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Damit erreichte Renault sein Ziel bei der Profitabilität nach den Worten von Renault-Chef Carlos Ghosn "früher als geplant". Im laufenden Jahr will er die Kennzahl weiter steigern. Auch eine weitere Umsatzsteigerung (währungsbereinigt) nimmt sich der Autobauer vor. (dpa)

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  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Schuldenkrise
    Moody's erhöht Griechenlands Rating und Ausblick

    Die Agentur Moody's hat Griechenlands Rating für langfristige Verbindlichkeiten um eine Stufe auf "Caa2" von zuvor "Caa3" erhöht. Grund sei die Freigabe weiterer Kredite an das schuldengeplagte Land durch die Euro-Finanzminister, teilten die Bonitätswächter mit. Die Eurogruppe hatte sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll. Die Staatspapiere haben damit trotzdem weiter Ramschstatus. Zudem hob die US-Agentur den Ausblick auf "positiv" von zuvor "stabil" an. Moody's begründete den Schritt mit zaghaften Anzeichen einer Stabilisierung der Wirtschaft. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz verkauft Beteiligung an der Oldenburgischen Landesbank

    Der Versicherer Allianz verkauft die Beteiligung an der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) für 300 Millionen Euro. Käufer des Anteils von rund 90,2 Prozent sei die Bremer Kreditbank AG, teilte der Konzern am Freitagabend nach Börsenschluss mit. Die Allianz Deutschland konzentriere sich auf das Kerngeschäft, sagte Allianz Deutschland-Chef Manfred Knof. Banken seien aber weiterhin ein wichtiger Vertriebsweg. Die Behörden müssen dem Verkauf noch zustimmen. Die OLB ist gemessen an der Bilanzsumme, der Mitarbeiterzahl und dem Standortnetz den Angaben zufolge die größte private Regionalbank in Deutschland. (dpa)

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  • Unternehmen
    EZB: Italienische Krisenbanken stehen vor dem Aus

    Die beiden italienischen Krisenbanken Veneto Banca und Banca Popolare di Vicenza stehen vor dem Scheitern. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) mitteilte, mangelt es beiden Geldhäusern an der nötigen Kapitaldecke. Die Zentralbank hatte beiden Finanzinstituten Zeit eingeräumt, um Pläne zur Stärkung der Kapitaldecke zu präsentieren. Allerdings seien beide Banken nicht in der Lage gewesen, glaubwürdige Lösungen für die Zukunft vorzulegen, so die EZB. Beide Geldhäuser fielen nun unter das italienische Insolvenzrecht. (DJ)

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