Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Februar 2016
  • Unternehmen

    Neue Modelle bescheren Renault kräftiges Gewinnplus

    Der französische Autobauer Renault hat dank des Rückenwinds aus seinem starken Europageschäft und neuen Modellen ein kräftiges Gewinnplus erzielt. Unterm Strich legte der Überschuss im vergangenen Jahr um rund die Hälfte auf 2,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz wuchs um gut zehn Prozent auf rund 45,3 Milliarden Euro. Das verlustreiche Geschäft der russischen Tochtermarke AvtoVAZ war einer der wenigen Wermutstropfen in der Bilanz des Herstellers: Renault musste 225 Millionen Euro auf den Wert des russischen Marktführers abschreiben. Im laufenden Geschäft blieb dennoch - auch dank eines Sparprogramms - ein größerer Teil vom Umsatz als operativer Gewinn übrig. Mit einem Plus von 44 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro übertraf der Wert die Schätzungen von Analysten deutlich. Die operative Marge stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Damit erreichte Renault sein Ziel bei der Profitabilität nach den Worten von Renault-Chef Carlos Ghosn "früher als geplant". Im laufenden Jahr will er die Kennzahl weiter steigern. Auch eine weitere Umsatzsteigerung (währungsbereinigt) nimmt sich der Autobauer vor. (dpa)

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  • Donnerstag, 19. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Ford ruft US-Verkaufsschlager zurück

    Der zweitgrößte US-Autobauer Ford beordert in Nordamerika rund 1,3 Millionen Wagen wegen Problemen mit den Fahrzeugtüren in die Werkstätten. Betroffen seien bestimmte Pick-up-Trucks der Typen F-150 und Super Duty der Modelljahre von 2015 bis 2017, teilte das Unternehmen mit. Wegen eines Defekts an der Verriegelung bestehe die Gefahr, dass die Türen nicht richtig schließen und sich während der Fahrt öffnen. Der Großteil des Rückrufs umfasst mit mehr als 1,1 Millionen Autos die USA, in Kanada sind nach Ford-Angaben über 222.400 Wagen betroffen und in Mexiko gut 21.000. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bezifferte der Konzern die Kosten für die Aktion auf 267 Millionen Dollar. Um diesen Betrag werde sich das Ergebnis im vierten Quartal verringern. (dpa)

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  • Unternehmen
    AmEx steigert Gewinn - Prognose angehoben

    Der US-Kreditkartenanbieter American Express lässt die Folgen der beendeten Partnerschaft mit der US-Großhandelskette Costco hinter sich. Der Quartalsgewinn stieg um 19 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Die Nummer eins der Branche in den USA hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Es war das erste Quartal, in dem das Aus der Partnerschaft keine Auswirkungen mehr hatte. Zudem legt der Chef des Unternehmens Kenneth Chenault nach fast 17 Jahren im kommenden Jahr seinen Posten nieder. Sein Nachfolger werde ab Februar der bisherige Vize Stephen Squeri. Chenault hatte die vergangenen zwei Jahre gegen den Verlust der Partnerschaft mit Costco gekämpft, die für acht Prozent der Kartenumsätze stand. Im Rahmen der Vereinbarung, die im März 2016 ausgelaufen war, akzeptierte der Konzern nur Amex-Karten als Zahlungsmittel. (rts)

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