Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Autobranche

    New Jersey verklagt Volkswagen

    Im Skandal um manipulierte Abgaswerte hat nun auch der US-Bundesstaat New Jersey ein Verfahren gegen Volkswagen eröffnet. Das teilte der zuständige Generalbundesanwalt John J. Hoffmann mit. VW wird vorgeworfen, durch den Einbau von illegaler Manipulations-Software Verbraucher getäuscht und das Gesetz zur Luftreinhaltung verletzt zu haben. "Im letzten Jahrzehnt hat sich Volkswagen in einem der größten Betrugsfälle in der Geschichte der Automobilindustrie engagiert", heißt es in der Anklage. Der Konzern, auch die Töchter Audi und Porsche sind explizit genannt, habe von den Manipulationen profitiert, weil er Absatz, Marktanteil und Gewinne dadurch habe steigern können. New Jersey folgt etlichen ähnlich gelagerten Klagen von US-Landkreisen und -Bundesstaaten. VW drohen Strafen in zweistelliger Milliardenhöhe. (dpa)

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  • Dienstag, 31. Mai 2016
  • Beschäftigung
    Arbeitslosigkeit in Europa verharrt bei 10,2 Prozent

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im April wie schon im Vormonat bei 10,2 Prozent verharrt. Das ist der niedrigste Stand seit August 2011, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. In den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung waren zuletzt 16,42 Millionen Menschen ohne Arbeit. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten lag der Arbeitslosenanteil im April bei 8,7 Prozent, ein Rückgang um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat. Insgesamt waren in der EU 21,224 Millionen Männer und Frauen ohne Job. Die höchste Quote meldete Griechenland mit 24,2 Prozent (jüngste Zahlen vom Februar). (dpa)

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  • Teuerung
    Inflation in Euroraum bleibt negativ

    Die Inflation im Euroraum bleibt im negativen Bereich. Die Verbraucherpreise fielen im Mai im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, berichtete das europäische Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung in Luxemburg. Im April hatte die Inflationsrate minus 0,2 Prozent, im Monat zuvor 0,0 Prozent betragen. Vor allem der deutliche Ölpreisrückgang sorgt für fallende Preise. Inflationstreibend wirken hingegen Dienstleistungen (plus 1 Prozent) sowie Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak (plus 0,8 Prozent). Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von knapp zwei Prozent an. Negative Teuerungsraten nähren die Sorge vor einer sogenannten Deflation, das ist eine verhängnisvolle Spirale aus dauerhaft verfallenden Preisen und schrumpfender Wirtschaft. Zu Details einzelner Länder der Eurozone wird Eurostat Mitte Juni berichten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einzelhändler verzeichnen Umsatzrückgang

    Die deutschen Einzelhändler sind mit einem Umsatzrückgang ins zweite Quartal gestartet. Sie nahmen im April 0,5 Prozent weniger ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies war der zweite Rückgang in Folge. Preisbereinigt (real) fiel der Umsatz um 0,9 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier mit einem Plus von 0,9 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es ein Plus von 2,3 Prozent, allerdings hatte der April auch zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr. Gut lief es im Handel mit Möbeln, Haushaltsgeräten und Baubedarf, wo die Unternehmen sechs Prozent mehr in den Kassen hatten. Der Versandhandel schaffte sogar ein Plus von 8,4 Prozent. (rts)

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