Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 22. März 2016
  • Sportartikel

    Nike enttäuscht beim Umsatz

    Der US-Sportartikelkonzern Nike hat in seinem dritten Geschäftsquartal ein starkes Ergebnis vorgelegt, beim Umsatz aber die Erwartungen am Markt verfehlt. Unterm Strich kletterte der Gewinn auf 950 Millionen US-Dollar von 791 Millionen vor einem Jahr, das ist ein Plus von rund 20 Prozent. Im Vorfeld befragte Analysten hatten im Mittel einen Nettogewinn von 844 Millionen Dollar prognostiziert. Je Aktie verdiente der Adidas-Konkurrent bereinigt 55 Cent nach 45 Cent im Vorjahr. Analysten hatten mit 48 Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz kletterte um 7,2 Prozent auf 8 Milliarden Dollar (Vorjahr 7,46 Milliarden). Das ist weniger, als Analysten mit 8,2 Milliarden Dollar erwartet hatten. Die Vorbestellungen stiegen weltweit um 12 Prozent, währungsbereinigt um 17 Prozent. Diese Nike-spezifische Kennziffer wird als Indikator für die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens herangezogen und bezieht sich auf den Zeitraum der kommenden sechs Monate. Anleger zeigten sich von dem Zahlenwerk nicht überzeugt. Im nachbörslichen Geschäft verlor die Aktie 2,4 Prozent. (DJ)

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  • Montag, 20. November 2017
  • Unternehmen
    Insider: Milliardendeal in US-Chipindustrie

    Der US-Chiphersteller Marvell Techology kauft Insidern zufolge den kleineren Rivalen Cavium für etwa sechs Milliarden Dollar. Das Geschäft solle im Laufe des Montags bekanntgegeben werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Stellungnahme der beiden Unternehmen lag zunächst nicht vor. Durch einen Zusammenschluss entstünde ein Konzern mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" hatte Anfang des Monats von den Fusionsplänen berichtet. (rts)

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  • Konjunktur
    Japanische Exporte steigen

    Der japanische Außenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hier waren 20,2 Prozent erwartet worden. (rts)

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