Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 23. Februar 2016
  • Stromgewinnung

    Norwegen plant größten Windpark an Land in Europa

    Der norwegische Stromversorger Statkraft plant zusammen mit weiteren Unternehmen den nach eigenen Angaben größten Windpark an Land in Europa. Knapp 300 Windräder in der Umgebung der Stadt Trondheim im Zentrum des Landes sollen ab 2020 rund 1000 Megawatt erzeugen und fast 170.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgen, wie das Unternehmen mitteilte. Das wäre mehr, als Norwegen derzeit an Windstrom produziert. Die 278 Turbinen für die Windräder liefert der dänische Hersteller Vestas. Spatenstich soll im Frühjahr sein. Statkraft hatte das Projekt bereits wegen mangelnder Rentabilität begraben - auf Druck des Eigentümers, des norwegischen Staates, im November aber nochmals geprüft und eine kostengünstigere Lösung gefunden. (AFP)

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  • Sonntag, 19. November 2017
  • Unternehmen
    Ebeling verlässt ProSiebenSat.1 Ende Februar

    Der langjährige ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling verlässt im Februar 2018 vorzeitig den Medienkonzern. Darauf haben sich Ebeling und der Aufsichtsrat am Sonntag einvernehmlich verständigt, wie das Unternehmen mitteilte. Ebeling steht seit Anfang 2009 an der Spitze des Konzerns und hatte noch einen Vertrag bis Mitte 2019. Ebeling hatte zuletzt mit abschätzigen Bemerkungen über die Zuschauer der eigenen Sender Kritik auf sich gezogen. "Es gibt Menschen, ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm, die immer noch gerne auf dem Sofa sitzen, sich zurücklehnen und gerne unterhalten werden wollen. Das ist eine Kernzielgruppe, die sich nicht ändert", sagte er kürzlich vor Aktienanalysten. Später erklärte er dazu, es habe sich um eine "plakative Zuspitzung" gehandelt. Keinesfalls habe er die eigenen TV-Zuschauer diskreditieren wollen. (dpa)

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  • WM-Vergabe
    Adidas kritisiert Fifa wegen Korruptionsverdachts

    Der Sportartikel-Hersteller Adidas beobachtet die Aufarbeitung möglicher Korruptionsfälle beim Fußball-Weltverband Fifa kritisch. "Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie sich an die Gesetze halten", sagte Adidas-Chef Kasper Rorsted der "Bild am Sonntag". "Wenn ein Partner verurteilt wird, dann haben wir ein Problem damit. Das müssen wir dann lösen." Adidas ist als Sponsor und Ausrüster seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Partner der Fifa. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2030. Das US-Verfahren gegen die Fifa wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Weltmeisterschaften löste beim Fußball-Weltverband vor gut zwei Jahren ein Erdbeben aus, das unter anderem auch Präsident Sepp Blatter zum Abgang zwang. Mehr als 40 Personen und Körperschaften wurden in Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen und Provisionen von insgesamt über 200 Millionen Dollar angeklagt. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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