Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 23. Februar 2016
  • Stromgewinnung

    Norwegen plant größten Windpark an Land in Europa

    Der norwegische Stromversorger Statkraft plant zusammen mit weiteren Unternehmen den nach eigenen Angaben größten Windpark an Land in Europa. Knapp 300 Windräder in der Umgebung der Stadt Trondheim im Zentrum des Landes sollen ab 2020 rund 1000 Megawatt erzeugen und fast 170.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgen, wie das Unternehmen mitteilte. Das wäre mehr, als Norwegen derzeit an Windstrom produziert. Die 278 Turbinen für die Windräder liefert der dänische Hersteller Vestas. Spatenstich soll im Frühjahr sein. Statkraft hatte das Projekt bereits wegen mangelnder Rentabilität begraben - auf Druck des Eigentümers, des norwegischen Staates, im November aber nochmals geprüft und eine kostengünstigere Lösung gefunden. (AFP)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen