Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 23. Februar 2016
  • Stromgewinnung

    Norwegen plant größten Windpark an Land in Europa

    Der norwegische Stromversorger Statkraft plant zusammen mit weiteren Unternehmen den nach eigenen Angaben größten Windpark an Land in Europa. Knapp 300 Windräder in der Umgebung der Stadt Trondheim im Zentrum des Landes sollen ab 2020 rund 1000 Megawatt erzeugen und fast 170.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgen, wie das Unternehmen mitteilte. Das wäre mehr, als Norwegen derzeit an Windstrom produziert. Die 278 Turbinen für die Windräder liefert der dänische Hersteller Vestas. Spatenstich soll im Frühjahr sein. Statkraft hatte das Projekt bereits wegen mangelnder Rentabilität begraben - auf Druck des Eigentümers, des norwegischen Staates, im November aber nochmals geprüft und eine kostengünstigere Lösung gefunden. (AFP)

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  • Montag, 05. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Euro-Einkaufsmanager melden bessere Geschäfte

    Die Geschäfte der Privatwirtschaft im Euro-Raum laufen derzeit spürbar besser als zuletzt. "Die Euro-Zone ist im November mit der höchsten Rate seit Jahresbeginn gewachsen", teilte das IHS-Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 5000 Firmen mit. Die Neubestellungen legten verstärkt zu, die Auftragsbestände stapelten sich so zügig wie zuletzt im Mai 2011. "Ohne sich großartig um politische Risiken zu kümmern, haben die Unternehmen wohl einfach einen Gang hochgeschaltet", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Beschäftigung ist mit einer der höchsten Raten seit fünf Jahren gestiegen." Der Markit-Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, stieg um 0,6 auf 53,9 Punkte. Das Barometer signalisiert mit mehr als 50 Zählern weiter Wachstum. Die Daten deuten Williamson zufolge darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im laufenden vierten Quartal um bis zu 0,4 Prozent zulegt. (rts)

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  • Konjunktur
    Bauwirtschaft erwartet anhaltenden Boom

    Die Bauwirtschaft erwartet einen anhaltenden Boom. "Für 2016 rechnen wir mit fünf Prozent Wachstum in der Bauwirtschaft", sagte der neue Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, der "Welt". "Wir gehen davon aus, dass das nächste Jahr ähnlich gut wird." Darauf lasse der fast historisch hohe Auftragsbestand schließen. Haupttreiber der guten Entwicklung seien sowohl der Straßen- als auch der Wohnungsbau. "Im kommenden Jahr bleibt der Wohnungsbau auf hohem Niveau. Ein Plus von bis zu zehn Prozent ist realistisch", sagte Hübner. "Das heißt, dass 2017 voraussichtlich deutlich mehr als 300 000 Wohnungen gebaut werden." Dies reiche jedoch nicht, um den Bedarf zu decken. (dpa)

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  • Unternehmen
    Panasonic kauft österreichischen Zulieferer

    Der japanische Elektronikkonzern Panasonic will seine Autosparte offenbar mit einem Zukauf in Österreich verstärken. Panasonic plane die Übernahme des Autoteileherstellers ZKW für 100 Milliarden Yen, umgerechnet etwa 834 Millionen Euro, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person. Die Gespräche mit ZKW, einem Hersteller von Autoscheinwerfern mit einem geschätzten Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro im laufenden Jahr, seien weit fortgeschritten, so der Informant. Die beiden Unternehmen könnten im Dezember eine Einigung verkünden. Panasonic hat aggressiv in den Autosektor expandiert. Die Verantwortlichen versprechen sich in dem Bereich beträchtliches Wachstum durch die Entwicklung des autonomen Fahrens und neue Technologien zur Senkung der Benzinverbrauchs. Zudem ist Panasonic der exklusive Batterielieferant für den Elektroautobauer Tesla. (DJ)

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  • Konkjunktur
    Chinas Dienstleister beschleunigen ihr Wachstum

    Das Geschäft der chinesischen Dienstleister ist im November schneller gewachsen als im Vormonat. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 53,1 Punkte von 52,4 im Oktober und markierte damit den höchsten Wert seit 16 Monaten, wie Caixin Media Co und der Datendienstleister Markit mitteilten. Damit bleibt der Index komfortabel über der Marke von 50, die auf eine anhaltende Expansion hindeutet. Der verbesserte Auftragseingang und die höhere Preise sorgten unter den chinesischen Dienstleistern für eine höhere Zuversicht, so Caixin. "Die Preisinflation scheint eher als eine strukturelle Verbesserung der Hauptgrund für die Erholung der Wirtschaft insgesamt in letzter Zeit zu sein", sagte Ökonom Zhengsheng Zhong von der CEBM Group. "Es könnte sein, dass die Wirtschaft im vierten Quartal stabil bleibt, aber im kommenden Jahr wird es zu einem beträchtlichen Abwärtsdruck kommen." Der Caixin-Index basiert auf Fragebogen, die monatlich an Einkaufsmanager bei mehr als 400 Dienstleistungsunternehmen verschickt werden. (DJ)

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