Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 27. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Novartis verkauft Impfstoffgeschäft nach Australien

    Der Schweizer Pharmakonzern Novartis verkauft sein Geschäft mit Grippeimpfstoffen nach Australien. Die CSL Ltd zahlt für den Geschäftsbereich 275 Millionen US-Dollar. Die Schweizer haben damit einen Käufer für ihr verbliebenes Impfstoffgeschäft gefunden. Den Großteil hatten sie bereits an GlaxoSmithKline abgegeben. Mit der Übernahme entstehe der zweitgrößte Hersteller weltweit in dem 4 Milliarden schweren Geschäft mit Grippeimpfstoffen mit Werken in den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien, teilte CSL mit. (DJ)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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