Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 01. Januar 2015
  • Unternehmen

    Novartis verkauft Tiergesundheits-Geschäft

    Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat den bereits im Frühjahr angekündigten Verkauf seines Tiergesundheits-Geschäfts an den US-Konkurrenten Eli Lilly für rund 5,4 Milliarden US-Dollar (4,4 Milliarden Euro) zum Jahreswechsel abgeschlossen. Novartis werde dadurch im ersten Quartal 2015 einen außerordentlichen Gewinn vor Steuern von etwa 4,6 Milliarden Dollar verbuchen, teilte das Unternehmen mit. Die Trennung von der Tiergesundheits-Sparte ist Teil einer Neuausrichtung der Konzernaktivitäten. Novartis konzentriert sich künftig auf die Bereiche Pharma, Augenmittel ("Eye Care") und Generika. 2013 hatten die Geschäfte rund um Tiergesundheit einen Nettoumsatz von etwa 1,1 Milliarden Dollar gebracht. Der Umsatz bis zum dritten Quartal betrug rund 900 Millionen Dollar. (dpa)

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  • Montag, 20. November 2017
  • Konsum
    Einzelhändler erwarten Milliardeneffekt

    Der deutsche Einzelhandel rechnet rund um den anstehenden "Black Friday" und den "Cyber Monday" in diesem Jahr erneut mit zusätzlichen Einnahmen in Milliardenhöhe. Wie der Handelsverband Deutschland (HDE) unter Berufung auf eine Umfrage mitteilte, dürften aufgrund der saisonalen Sonderverkaufsaktionen 1,7 Milliarden Euro mehr als üblich umgesetzt werden. Demnach nutzten 2016 etwa 16 Prozent der Befragten den "Black Friday" und 13 Prozent den "Cyber Monday" für reduzierte Online-Einkäufe. Der Online-Umfrage des HDE unter tausend Verbrauchern zufolge planen die Verbraucher in diesem Jahr kaum Änderungen in ihrem Nutzungsverhalten - im vergangenen Jahr betrugen die Pro-Kopf-Ausgaben beim "Black Friday" gut 170 Euro und beim "Cyber Monday" gut 120 Euro. Die beiden Einkaufstage, an denen die Händler mit Sonderangeboten locken, fallen diesmal auf den 24. und 27. November. Neben Online-Plattformen beteiligen sich auch viele etablierte Handelsketten mit klassischen Verkäufen an der Ladentheke an den Aktionen. (AFP)

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  • Übernahme
    Marvell schluckt Cavium

    Der US-Konzern Marvell Technology übernimmt den Chiphersteller Cavium. Vertreter beider Seiten bestätigten am Morgen (Ortszeit US-Ostküste) entsprechende Medienberichte. Der Kaufpreis liegt demnach bei rund 6 Milliarden Dollar. Marvell will die Übernahme bis Mitte 2018 abschließen. Marvell ist Branchenkennern zufolge stark in der Herstellung von Halbleitern für Datenspeichergeräte, während Cavium führend in Kommunikations- und Netzwerkchips ist. Ein fusioniertes Unternehmen wäre in einer besseren Position, um mit Intel und Broadcom zu konkurrieren, heißt es. (DJ)

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  • Energieunternehmen
    Rosneft liefert 60 Millionen Tonnen Öl nach China

    Der russische Energiekonzern Rosneft will in den kommenden fünf Jahren mehr als 60 Millionen Tonnen Öl an das chinesische Unternehmen CEFC liefern. Ein entsprechender Vertrag sei am Freitag unterzeichnet worden, meldete die Agentur Tass unter Berufung auf Rosneft in Moskau.

    Die beiden Konzerne hatten im Juli eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Im September war bekannt geworden, dass CEFC mit einem Anteil von rund 14,2 Prozent bei Rosneft einsteigt. Der russische Staat hält 50 Prozent plus eine Aktie an Rosneft.

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  • Technikkonzern
    Toshiba plant Kapitalerhöhung über 4,5 Milliarden Euro

    Der in Nöten steckende Toshiba-Konzern will mit einer Kapitalerhöhung 600 Milliarden Yen - umgerechnet 4,5 Milliarden Euro - einsammeln. Damit will der japanische Technologiekonzern ein drohendes Delisting von der Tokioter Börse verhindern, wenn der geplante Verkauf seines Chipgeschäfts sich verzögert. Die neuen Aktien sollen bei ausländischen Fonds platziert werden, wie Toshiba mitteilte.

    Die Emission entspricht 54 Prozent der ausstehenden Aktien. Der Plan sieht vor, dass der aktivistische Fonds Effissimo Capital Management Pte Ltd aus Singapur mit einer Beteiligung von 11,34 Prozent zum größten Aktionär von Toshiba wird. Das Eigenkapital des Unternehmens lag zum 30. September bei Minus 620 Milliarden Yen. Sollte dort am 31. März 2018, dem Ende des Geschäftsjahres von Toshiba, weiterhin ein Minus stehen, wäre das das zweite Jahr in Folge. Dann müsste Toshiba den Vorschriften zufolge die Börse in Tokio verlassen.

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