Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 01. Januar 2015
  • Unternehmen

    Novartis verkauft Tiergesundheits-Geschäft

    Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat den bereits im Frühjahr angekündigten Verkauf seines Tiergesundheits-Geschäfts an den US-Konkurrenten Eli Lilly für rund 5,4 Milliarden US-Dollar (4,4 Milliarden Euro) zum Jahreswechsel abgeschlossen. Novartis werde dadurch im ersten Quartal 2015 einen außerordentlichen Gewinn vor Steuern von etwa 4,6 Milliarden Dollar verbuchen, teilte das Unternehmen mit. Die Trennung von der Tiergesundheits-Sparte ist Teil einer Neuausrichtung der Konzernaktivitäten. Novartis konzentriert sich künftig auf die Bereiche Pharma, Augenmittel ("Eye Care") und Generika. 2013 hatten die Geschäfte rund um Tiergesundheit einen Nettoumsatz von etwa 1,1 Milliarden Dollar gebracht. Der Umsatz bis zum dritten Quartal betrug rund 900 Millionen Dollar. (dpa)

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  • Donnerstag, 21. September 2017
  • Staatschulden
    Deutschlands Schulden sinken deutlich

    Die Schulden des deutschen Staates sind zur Jahresmitte dank wachsender Steuereinnahmen und niedriger Zinskosten unter die Marke von zwei Billionen Euro gesunken. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte standen Ende Juni zusammen mit 1,9778 Billionen Euro in der Kreide, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das sind 2,9 Prozent oder 59,8 Milliarden Euro weniger als ein Jahr zuvor.

    Die Schuldenlast des Bundes nahm besonders deutlich ab. Sie sank um 3,3 Prozent auf 1,244 Billionen Euro ab. Die Verbindlichkeiten der Länder schrumpften um 2,4 Prozent auf 592,9 Milliarden Euro. Die Gemeinden und Gemeindeverbände verringerten ihre Schuldenlast um 1,8 Prozent auf 140,5 Milliarden Euro.

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  • Konjunktur
    Schweiz senkt erneut Wachstumsprognose für 2017

    Die Schweizer Regierung hat ihre Wachstumsprognose für 2017 erneut gesenkt. Wegen der schwachen Entwicklung im ersten Halbjahr reduzierte die Expertengruppe des Staatssekretariats für Wirtschaft ihre Erwartung auf 0,9 (bisher: 1,4) Prozent. Schon im Juni war die Prognose von 1,6 auf 1,4 Prozent reduziert worden. Danach sollte die Schweizer Wirtschaft aber zu einem stärkeren Wachstum zurückfinden, für 2018 rechnen die Experten nun mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,0 (1,9) Prozent.

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  • Unternehmen
    Gewinnziel von Hannover Rück auf der Kippe

    Die Reihe verheerender Wirbelstürme und das schwere Erdbeben in Mexiko könnten Hannover Rück einen Strich durch die Rechnung machen. Denn der Rückversicherer sieht das Erreichen seines Gewinnziels für dieses Jahr in Gefahr. Die Schäden aus den Wirbelstürmen "Harvey" und "Irma" könnten noch durch das Budget für Großschäden in Höhe von 825 Millionen Euro abgedeckt werden, teilte Hannover Rück mit. Allerdings könnten der jüngste Hurrikan "Maria" und das Erdbeben in Mexiko zu weiteren deutlichen Belastungen führen, die dieses Budget übersteigen würden. Daher werde "das angestrebte Konzernjahresergebnis von mehr als eine Milliarde Euro möglicherweise nicht erreicht." (rts)

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