Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 02. Oktober 2014
  • Banken-Krise

    ÖVAG wird abgewickelt

    Die gebeutelte Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) wird in naher Zukunft Geschichte sein, das teilstaatlichte Spitzeninstitut wird de facto abgewickelt. Dazu werden die Aufgaben, die die ÖVAG bislang in ihrer Funktion als Zentralorganisation des österreichischen Volksbanken-Verbundes inne hatte, auf eine große regionale Volksbank - möglicherweise die Volksbank Wien-Baden - übertragen. Diejenigen Servicefunktionen, die die ÖVAG dem Volksbank-Sektor bislang zur Verfügung stellt, sollen ebenfalls anderweitig vergeben werden. Dazu zählt etwa die Bereitstellung sowie Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen für die österreichischen Volksbanken und deren Kunden.

    Die Rest-ÖVAG, die nach Abtrennung dieser Aufgaben übrig bleibt, ist quasi eine Bad Bank. Sie soll den bereits seit zwei Jahren laufenden Abbauprozess fortsetzen, die Verbindlichkeiten der Gläubiger planmäßig bedienen und die ÖVAG damit final abwickeln. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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