Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 14. Februar 2016
  • Chefwechsel

    Öl-Manager soll neuer BAE-Chef werden

    Der britische Rüstungskonzern BAE Systems will einem Insidern zufolge entgegen seiner Tradition den nächsten Chef von außerhalb holen. Der zuletzt in der Ölbranche tätige Manager Charles Woodburn solle in der kommenden Woche zum neuer Vorstand für das Tagesgeschäft ernannt und zum Nachfolger von Konzernchef Ian King aufgebaut werden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. In zwölf bis 18 Monaten solle er dann King ablösen. Damit würde das Unternehmen mit seiner Tradition brechen, den Spitzenposten intern zu besetzen. Woodburn arbeitete früher für den weltgrößten Ölfeldausrüster Schlumberger aus den USA und führt derzeit den Branchendienstleister Expro. Sky News hatte über die Personalie zuerst berichtet. Im vergangenen Jahr hatten Medien berichtet, dass BAE die Suche nach einem neuen Chef gestartet habe. King führt das Unternehmen seit 2008. Er steuerte es in dieser Zeit durch eine schwierige Phase, die von Kürzungen in den Rüstungsetats wichtiger BAE-Kunden wie Großbritannien und den USA geprägt war. (rts)

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  • Dienstag, 28. Juni 2016
  • IPO
    Line setzt Preisspanne fest

    Der japanische Whatsapp-Rivale Line könnte bei seinem Börsengang mehr als 1 Milliarde US-Dollar einsammeln. Line legte die Preisspanne am Dienstag auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte der Betreiber des Messaging-Dienstes bis zu 112 Milliarden Yen oder umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar einsammeln. Line plant kommenden Monat ein Doppellisting in Tokio und in New York. Die Line Corp bietet für den Gang aufs Parkett in Japan am 15. Juli 13 Millionen neue Aktien und 22 Millionen Wertpapiere in New York einen Tag zuvor. Weitere 5,25 Millionen Aktien könnten als Mehrzuteilungsoption angeboten werden. Es wird das größte IPO in Japan seit dem Börsengang der japanischen Post und ihrer beiden Finanztöchter, die zusammen rund 12 Milliarden Dollar einspielten.

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise ziehen an

    Die Importpreise in Deutschland sind im Mai spürbar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, kletterte der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten nur einen Anstieg von 0,6 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisrückgang von 5,5 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Rückgang von 5,8 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise um 0,1 Prozent im Monats- und um 6,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Angaben zufolge im Mai um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, während sich im Jahresvergleich ein Rückgang um 3,5 Prozent ergab. (DJ)

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