Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 11. März 2016
  • Inflation

    Öl lässt Verbraucherpreise erstarren

    Billigere Energie drückt die Inflationsrate in Deutschland auf null. Waren und Dienstleistungen kosteten im Februar im Schnitt genauso viel wie ein Jahr zuvor, bestätigte das Statistische Bundesamt eine frühere Schätzung. Im Januar lag die Teuerungsrate noch bei 0,5 Prozent. Sie entfernte sich nun noch weiter vom Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die einen Wert von knapp unter 2,0 Prozent anstrebt. "Dämpfend auf die Gesamtteuerung wirkt die Preisentwicklung der Energie", erklärten die Statistiker. Dafür mussten die Verbraucher 8,5 Prozent weniger zahlen, nachdem die Ölpreise wegen der weltweiten Überproduktion erneut kräftig gefallen waren. Heizöl kostete sogar ein Drittel weniger, Benzin und andere Kraftstoffe 11,0 Prozent weniger. Dagegen verteuerten sich Nahrungsmittel um 0,8 Prozent. (rts)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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