Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Unternehmen

    Ölflaute lässt Halliburton ins Minus rutschen

    Halliburton ist im Schlussquartal 2015 angesichts des schwierigen Marktumfelds in die Verlustzone gerutscht. Hohe Abschreibungen und geringere Umsätze in Nordamerika führten zu einem Nettoverlust von 28 Millionen US-Dollar, teilte der weltweit zweitgrößte Ölfeldausrüster mit. Im Vorjahr hatte die Nummer zwei der Branche hinter der Schlumberger Ltd noch einen Nettogewinn von 901 Millionen Dollar eingefahren. Die Umsätze brachen um 42 Prozent auf 5,08 Milliarden Dollar ein. Schwierigkeiten bereitet dem Unternehmen besonders das Geschäft in der Heimat. Da angesichts des schwierigen Umfelds der Preisdruck immer höher werde, sank der Umsatz dort um 54 Prozent auf 2,16 Milliarden Dollar, so Halliburton. Das Unternehmen ist weiterhin dabei, den Rivalen Baker Hughes für 35 Milliarden Dollar zu übernehmen. (DJ)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Brexit
    S&P stuft EU wegen Brexit herunter

    Standard & Poor's hat das Rating für die Europäische Union auf AA von AA+ heruntergestuft. Die Bonität des Staatenverbunds hänge von der Fähigkeit und dem Willen der Mitgliedsländer ab, die EU zu unterstützen. Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, schätzt die Ratingagentur die Kohäsion innerhalb der EU mit Blick auf die Unterstützung der Bonität nur noch als neutral ein, wie S&P mitteilte. Bislang sei die Einschätzung hier positiv gewesen. Der Ausblick sei aber stabil, weil in den meisten der möglichen Szenarien das Rating auf dem niedrigeren Niveau Bestand haben werde. (DJ)

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  • Banken
    Commerzbank streicht Stellen in New York

    Die Commerzbank schrumpft ihr Investmentbanking in New York. Das Institut wolle sich aus einigen Finanzgeschäften zurückziehen und gut 100 Stellen abbauen, erklärte Kapitalmarkt-Vorstand Michael Reuther im Intranet des Konzerns. Die Bank setzt damit ihren Weg im Investmentbanking fort, Aufgaben an weniger Standorten zu bündeln und dadurch effizienter zu werden. So hatte das Institut bereits Ende 2014 Stellen von London nach Frankfurt verlagert. (dpa)

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