Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Ölpreis

    Ölpreis zertrümmert Eni-Gewinn

    Der größte italienische Ölkonzern Eni hat wegen des Einbruchs der Ölpreise einen Milliardenverlust verbucht. Das Minus lag bei 7,79 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Mailand mitteilte. Vor einem Jahr stand noch ein Gewinn von 101 Millionen Euro. Eni macht wie Exxon Mobile, BP und alle anderen Unternehmen der Ölbranche der drastische Preisverfall zu schaffen. Ein Hoffnungsschimmer für Eni war im abgelaufenen Jahr die Entdeckung des nach Unternehmensangaben bislang größte Erdgasfeld im Mittelmeer. Das Feld vor der Küste Ägyptens könnte laut Eni bis zu 850 Milliarden Kubikmeter Gas enthalten. Dies entspreche etwa 5,5 Milliarden Barrel Öl. Die Behörden in Ägypten haben die Pläne von Eni den Angaben nach Anfang des Jahres abgesegnet. Die Produktion soll Ende des kommenden Jahres beginnen.

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  • Mittwoch, 24. August 2016
  • Unternehmen
    Pfizer kauft Geschäftsteile von Astrazeneca

    Der Pharmakonzern Pfizer nimmt nur wenige Tage nach einer Milliardenübernahme erneut viel Geld für einen Zukauf in die Hand. Diesmal erwerben die Amerikaner die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an entzündungshemmenden Wirkstoffen und bereits zugelassenen Mitteln des britischen Wettbewerbers Astrazeneca, wie beide Unternehmen mitteilten. Pfizer kauft unter anderem das gerade in der EU neu zugelassene Mittel Zavicefta oder die in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffe Aztreonam-Avibactam und CXL. Die Briten erhalten dafür zunächst 550 Millionen US-Dollar von Pfizer. Weitere 175 Millionen Dollar sollen im Januar 2019 fließen. Astrazeneca winken zudem Meilensteinzahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar, Umsatzbeteiligungen von bis zu 600 Millionen Dollar sowie Lizenzzahlungen für den Verkauf von Medikamenten in bestimmten Märkten. (DJ)

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  • Banken
    Helaba bestätigt zurückhaltende Prognose

    Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Tief ins Kontor schlugen ein negatives Handelsergebnis und ein niedrigerer Zinsüberschuss. Auf der anderen Seite stiegen die Provisionen und das Ergebnis aus Derivaten und Finanzinstrumenten. Für das laufende Jahr erwartet die Helaba nach wie vor einen "spürbaren Rückgang" beim Konzernergebnis. Der Vorsteuergewinn sank im Zeitraum von Januar bis Juli um 23 Prozent auf 279 Millionen Euro. Der Nettogewinn ging um 22,4 Prozent auf 184 Millionen Euro zurück. Die Unsicherheit rund um das Brexit-Votum Ende Juni trug dazu bei, dass das Handelsergebnis mit minus 13 Millionen Euro von plus 128 Millionen Euro im Vorjahr in den negativen Bereich rutschte. Die anhaltend niedrigen Zinsen machten sich im Zinsüberschuss bemerkbar. Er sank um 8,5 Prozent auf 611 Millionen Euro. Weitere Belastungsfaktoren für das Ergebnis waren eine höhere Risikovorsorge und ein gestiegener Verwaltungsaufwand. (DJ)

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