Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Ölpreis

    Ölpreis zertrümmert Eni-Gewinn

    Der größte italienische Ölkonzern Eni hat wegen des Einbruchs der Ölpreise einen Milliardenverlust verbucht. Das Minus lag bei 7,79 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Mailand mitteilte. Vor einem Jahr stand noch ein Gewinn von 101 Millionen Euro. Eni macht wie Exxon Mobile, BP und alle anderen Unternehmen der Ölbranche der drastische Preisverfall zu schaffen. Ein Hoffnungsschimmer für Eni war im abgelaufenen Jahr die Entdeckung des nach Unternehmensangaben bislang größte Erdgasfeld im Mittelmeer. Das Feld vor der Küste Ägyptens könnte laut Eni bis zu 850 Milliarden Kubikmeter Gas enthalten. Dies entspreche etwa 5,5 Milliarden Barrel Öl. Die Behörden in Ägypten haben die Pläne von Eni den Angaben nach Anfang des Jahres abgesegnet. Die Produktion soll Ende des kommenden Jahres beginnen.

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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