Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Ölpreis

    Ölpreis zertrümmert Eni-Gewinn

    Der größte italienische Ölkonzern Eni hat wegen des Einbruchs der Ölpreise einen Milliardenverlust verbucht. Das Minus lag bei 7,79 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Mailand mitteilte. Vor einem Jahr stand noch ein Gewinn von 101 Millionen Euro. Eni macht wie Exxon Mobile, BP und alle anderen Unternehmen der Ölbranche der drastische Preisverfall zu schaffen. Ein Hoffnungsschimmer für Eni war im abgelaufenen Jahr die Entdeckung des nach Unternehmensangaben bislang größte Erdgasfeld im Mittelmeer. Das Feld vor der Küste Ägyptens könnte laut Eni bis zu 850 Milliarden Kubikmeter Gas enthalten. Dies entspreche etwa 5,5 Milliarden Barrel Öl. Die Behörden in Ägypten haben die Pläne von Eni den Angaben nach Anfang des Jahres abgesegnet. Die Produktion soll Ende des kommenden Jahres beginnen.

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  • Samstag, 30. Juli 2016
  • Autoindustrie
    Bislang knapp über 1500 Anträge auf Elektroauto-Kaufprämie

    Rund einen Monat nach dem Start der Kaufprämie für Elektroautos sind bei der zuständigen Behörde knapp über 1500 Anträge eingegangen. Wie der "Tagesspiegel" vorab berichtet, erreichten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bis zum 29. Juli 1523 Anträge für 84 förderfähige Modelle. Rund zwei Drittel davon hätten sich auf reine Elektrofahrzeuge bezogen, ein Drittel auf Hybride. Verbraucher können seit dem 2. Juli die Kaufprämien beantragen. Die Förderung gilt rückwirkend für E-Autos, die seit dem 18. Mai gekauft wurden. Für reine Elektrofahrzeuge mit Batterie gibt es 4000 Euro "Umweltbonus", wie die Prämien heißen - davon je 2000 Euro vom Bund und 2000 Euro vom Hersteller. Bei Hybridautos, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3000 Euro (1500 Euro Staat/1500 Euro Hersteller). (dpa)

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  • Unternehmen
    Tesla-Chef will Batteriefabriken auch in Europa und China bauen

    Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, Elon Musk, will in der Zukunft riesige Batteriefabriken in Europa, China und anderen Teilen Asiens bauen. Auch Autos sollten unter einem Dach mit den Batterien produziert werden, sagte Musk in der Nacht zum Samstag bei der "Einweihungsfeier" für die erste "Gigafactory" in der Wüste in Nevada. "Auf der einen Seite kommt Rohmaterial rein, auf der anderen Seite kommen fertige Autos raus." Die Tesla-Fabriken seien gedacht wie eine "Maschine, die Maschinen baut". Tesla baut die große Batteriefabrik seit rund zwei Jahren und sie sei "zu 14 Prozent fertig", sagte Musk. Kommendes Jahr sollen die ersten Batterien das Werk verlassen. (dpa)

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