Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 14. Februar 2016
  • Chefwechsel

    Öl-Manager soll neuer BAE-Chef werden

    Der britische Rüstungskonzern BAE Systems will einem Insidern zufolge entgegen seiner Tradition den nächsten Chef von außerhalb holen. Der zuletzt in der Ölbranche tätige Manager Charles Woodburn solle in der kommenden Woche zum neuer Vorstand für das Tagesgeschäft ernannt und zum Nachfolger von Konzernchef Ian King aufgebaut werden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. In zwölf bis 18 Monaten solle er dann King ablösen. Damit würde das Unternehmen mit seiner Tradition brechen, den Spitzenposten intern zu besetzen. Woodburn arbeitete früher für den weltgrößten Ölfeldausrüster Schlumberger aus den USA und führt derzeit den Branchendienstleister Expro. Sky News hatte über die Personalie zuerst berichtet. Im vergangenen Jahr hatten Medien berichtet, dass BAE die Suche nach einem neuen Chef gestartet habe. King führt das Unternehmen seit 2008. Er steuerte es in dieser Zeit durch eine schwierige Phase, die von Kürzungen in den Rüstungsetats wichtiger BAE-Kunden wie Großbritannien und den USA geprägt war. (rts)

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  • Freitag, 22. September 2017
  • Unternehmen
    Varta startet wohl neuen IPO-Versuch

    Der Mikrobatterie-Hersteller Varta will Finanzkreisen zufolge in der nächsten Woche den zweiten Versuch innerhalb eines Jahres starten, an die Frankfurter Börse zu gehen. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen peile einen Erlös von rund 200 Millionen Euro an, wie zwei Insider sagten. Im Spätherbst 2016 hatte Varta die Emission abgebrochen, weil sich nicht ausreichend Käufer für die Aktien fanden. Den neuen Anlauf begleitet Finanzkreisen zufolge federführend die Investmentbank Berenberg. Der Produzent von Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer strebe angesichts verbesserter Ergebniskennzahlen eine höhere Bewertung an als vor knapp einem Jahr. Damals sollte Varta auf einen Börsenwert von 400 bis 500 Millionen Euro kommen. (rts)

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  • Unternehmen
    Turkish Airlines will bei Boeing 40 "Dreamliner" kaufen

    Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim Flugzeugbauer Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 "Dreamliner" umfassen, wie Boeing mitteilte. Die türkische Fluglinie begründete die Pläne mit dem Bedarf an dem künftigen dritten Istanbuler Flughafen und einem Ausbau ihrer Flotte. Die 40 Maschinen in der mittellangen Ausführung des "Dreamliners" haben laut Preisliste Gesamtwert von 10,8 Milliarden US-Dollar (9,1 Milliarden Euro). (dpa)

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