Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Unternehmen

    Ölflaute lässt Halliburton ins Minus rutschen

    Halliburton ist im Schlussquartal 2015 angesichts des schwierigen Marktumfelds in die Verlustzone gerutscht. Hohe Abschreibungen und geringere Umsätze in Nordamerika führten zu einem Nettoverlust von 28 Millionen US-Dollar, teilte der weltweit zweitgrößte Ölfeldausrüster mit. Im Vorjahr hatte die Nummer zwei der Branche hinter der Schlumberger Ltd noch einen Nettogewinn von 901 Millionen Dollar eingefahren. Die Umsätze brachen um 42 Prozent auf 5,08 Milliarden Dollar ein. Schwierigkeiten bereitet dem Unternehmen besonders das Geschäft in der Heimat. Da angesichts des schwierigen Umfelds der Preisdruck immer höher werde, sank der Umsatz dort um 54 Prozent auf 2,16 Milliarden Dollar, so Halliburton. Das Unternehmen ist weiterhin dabei, den Rivalen Baker Hughes für 35 Milliarden Dollar zu übernehmen. (DJ)

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  • Donnerstag, 25. Mai 2017
  • Konjunktur
    Spaniens Wirtschaft wächst

    Die spanische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurzone stieg von Januar bis März um 0,8 Prozent zum Vorquartal, wie aus den endgültigen Daten des Nationalen Statistikamtes in Madrid hervorgeht. Damit legt Spanien beim BIP stärker zu als der Durchschnitt der Eurozone, deren Wirtschaftskraft zu Jahresbeginn nur um 0,5 Prozent wuchs. In Spanien läuft der Konjunkturmotor nach einer Rezession mittlerweile wieder rund: Ein Schwachpunkt ist jedoch die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit im Land. (rts)

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  • Handel
    US-Wirtschaftsminister besucht Deutschland

    US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross kommt am 27. Juni zu Handelsgesprächen nach Berlin. Das teilte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nach einem gemeinsamen Treffen am Mittwochnachmittag in Washington mit. Bei dem Termin im Juni stehen möglicherweise die drohenden Strafen gegen deutsche Stahlproduzenten wegen angeblicher Dumpingpreise auf der Agenda.  Ross kündigte an, dass sein Ministerium Präsident Donald Trump im Laufe des Juni mit den erforderlichen Unterlagen versorgen werde, so dass das Weiße Haus eine Entscheidung treffen könne. Zypries möchte zuvor auch die Sicht der deutschen Stahlproduzenten hören.  Die USA erheben Dumping-Vorwürfe gegen die beiden deutschen Stahlhersteller Salzgitter AG und Dillinger Hütte. Deutschland geht davon aus, dass eine falsche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wurde. (dpa)

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